Sonntag, 2. Oktober 2011

Kleine Abstimmung zwischendurch...

Wer die Wahl hat, hat ja bekanntlich die Qual und so drehen wir uns bezüglich der Farbgestaltung unseres Medleys immer noch im Kreis. Mal gefällt uns die eine Farbkombination besser, mal die andere. Neben den Fenstern betrifft die Farbwahl ja auch den Wintergarten, die Haustür und die Garage, daher haben wir drei Musterhäuser von der Fingerhaus-Seite als Beispiele für die Abstimmung bereit gestellt. (Falls der Bauherr des Kundenhauses sich hier wiederfindet, würden wir uns über eine kurze Nachricht freuen ;-D).


nochmal Variante 1
(Kundenhaus / www.fingerhaus.de)
Variante 1 (www.fingerhaus.de)
Variante 2 (www.fingerhaus.de)





Samstag, 1. Oktober 2011

Papierkrieg

Nach und nach trafen diese Woche alle erwarteten Schreiben und Informationen ein. Da nicht alles unbedingt so ausgefallen ist, wie wir es erwartet bzw. erhofft hatten, bitten wir um Mithilfe bei der Fahndung nach der Person rechts im Bild... ;-) Bis wir das Eselchen gefunden haben greift Plan B und wir setzten den Rotstift an bzw. fragen noch einmal genauer bei Fingerhaus nach...

Mehr- / Minderkosten-Liste:
Am Donnerstag erhielten wir diese Liste per Email und konnten den Änderungen zum Standardgrundriss in unseren Vorabzügen nun endlich Zahlen zuordnen. Vieles lag im Rahmen und wird von uns auch so abgesegnet, bei anderen Dingen konnten wir nur mit dem Kopf schütteln und uns dafür enscheiden, es selbst zu machen.
So ist es im Architektengespräch scheinbar untergegangen, dass wir zwar eine sehr flache, jedoch keine bodengleiche Dusche in beiden Bädern haben wollen (Beispiel hier). Die Anpassung der Sanitärvorinstallation auf bodengleich würde ein Mehrpreis von sage und schreibe 2590,00€ bedeuten und war von uns nie so beabsichtigt - wird also umgehend gestrichen...!!
Der größte Posten ist hier die laut Architekten "notwendige" Kellergeschosserhöhung von 2,50m auf 2,80m. Die genaue Begründung für diese Notwendigkeit werden wir noch einmal hinterfragen, denn sowohl die LWZ (Heizungsanlage) sollte mit einer Höhe von 1,87m zzgl. zusätzlichem Betonsockel auch nach Dämmung der Kellerdecke und Gießen des Estrichs problemlos in den Keller passen. Man bedenke, andere Leute bauen ohne Keller und haben die LWZ im Technikraum im EG stehen, und da hat man auch nur im Rohbauzustand eine lichte Höhe von 2,50m ... Als weiteres Argument, hatten wir Worte des Architekten im Hinterkopf, dass das Garagentor durch die Dämmung (6cm) unter der Kellerdecke Probleme beim Öffnen / Schließen bekommen könnte. Wenn man sich nun vor Augen führt, wie ein Sektionaltor einfährt, ist auch dies für uns nicht nachvollziehbar, zumal sich das Maß des von uns gewünschten Tores auf 212 x 300cm beläuft. Auch weitere Zusatzkosten bezüglich des Kellers sorgen für große Fragezeichen über unseren Köpfen und können nur im Gespräch mit Fingerhaus geklärt werden.

Bodengutachten:
Das Ergebnis der Rammkernsondierungen liegt uns nun tabellarisch vor und ist für den Laien auch mit Hilfe von diversen Foren und google nur bedingt verständlich. In der 1. Schicht haben wir 40-50cm Mutterboden, in der 2. Schicht je nach Bohrloch 1,00 - 1,50m Schluff, darunter 80-90cm Hangschutt / Felsersatz. Darunter folgt Festgestein bzw. Faulschiefer. Auch eine Gründungsempfehlung wurde mit angeben, aber zu den kompletten Daten und deren Bedeutung können wir erst Genaueres sagen, wenn wir Rücksprache mit Leuten vom Fach genommen haben. Das heißt, hier werden ebenfalls Gespräche mit Fingerhaus und auch lokalen Tiefbauern Klarheiten bringen...

Antwort vom Schorni:
Endlich mal jemand, der in klaren Worten mit uns spricht und nicht nur in Fachchinesisch. :-) Unsere LWZ und auch der ausgewählte Ofen sind für ihn in Ordnung und auch ein Zugang zum Dach (Dachfenster oder Trittstufen auf den Ziegeln) sind durch die Reinigungsklappen im Keller und dem 1. OG nicht notwendig. Super!! Endlich mal keine Zusatzkosten... Einziger kleiner Haken: im 1. OG muss vor der Reinigungsklappe ein Blech oder ein anderer nicht brennbarer Bodenbelag verwendet werden. Ursprünglich hatten wir für die gesamte Etage Laminat vorgesehen, da auf den wenigen Quadratmetern aber ein Materialmix auch nicht wirklich geglückt aussehen würde, wird der Flur im OG eben auch gefliest.

Notartermin:
Seit gestern sind wir hochoffiziell nicht mehr "schuldenfrei", denn wir hatten einen Termin beim Notar zur Eintragung der Grundschuld. Wir hoffen ja nicht, dass das einen Besuch von Peter Zwegat auslösen wird... ;-)

Sonntag, 18. September 2011

Happy Birthday !!

Happy Birthday!!
Frank wird 31 und weil das Kind im Mann ab und zu auch mal durchkommt, gab es neben einem Schokoladenkuchen eine Play Station 3 zum Geburtstag... ;-))
 
Sogar Fingerhaus hat ein Kärtchen geschickt und gratuliert. Nette Geste...

Donnerstag, 15. September 2011

Erdbohrung für's Bodengutachten

Am Mittwoch meldete sich die von Fingerhaus beauftragte Firma, die für uns das Bodengutachten durchführen soll, um für Donnerstag Morgen einen Termin für die Bohrungen zu vereinbaren.
Pünktlich um 08:15 Uhr fuhren sie auch vor unserem Bauplatz vor und begannen, die Fläche, auf der später einmal das Haus stehen wird, anhand der Vorabzüge auf dem Grundstück mit Vermessungssstäben abzustecken. An der nordwestlichen und der südöstlichen "Hausecke" wurden die Bohrungen durchgeführt. Da ca. 100m entfernt von unserem Grundstück auch gerade gebaut wird, hatten wir uns den Boden dort schon angesehen und hatten gehofft, dass es auf bzw. unterhalb unseres Grundstücks ebenfalls so aussehen würde. Dort war man unter anderem auf Faulschiefer gestoßen, jedoch keinen "richtigen" Fels, welcher Bodenklasse 6 oder mehr und damit enorme Zusatzkosten für bedeuten würde. Mit jedem cm, den der Bohrer in der Erde verschwand, konnten wir also ein wenig aufatmen.
Von den geplanten 5 Metern war nach 2,40 bzw. 2,70 Metern Ende, denn da wir im Westerwald bauen, trafen wir in dieser Tiefe auf verwitterten Tonschiefer. Zwar war hier für den Bohrer Ende, für einen Bagger stellt dieser Boden jedoch keine Probleme dar. Alles in allem sollten wir gem. Aussage der Firma Bodenklasse 5 haben. Was die Tragfähigkeit des Bodens angeht, ist das für das Haus und den Keller sogar optimal. Auf Wasser sind  wir ebenfalls glücklicherweise nicht gestoßen, so dass uns für den Keller keine großen Mehrkosten wie eine weiße Wanne o.Ä. drohen. Nachdem die Bohrungen beendet waren, wurde mittels eines Lasermessgerätes das komplette Grundstück vermessen und auch verschiedene Höhen des Grundstückverlaufes wurden ermittelt.
 
Ein detaillierter Bericht mit Aufstellung aller gefundenen Bodenarten geht uns im Laufe der nächsten Woche per Post zu. Wenn wir diesen haben, können wir mit den Vorabzügen bereits erste Angebote für die Erdarbeiten einholen

Freitag, 9. September 2011

Die 1. Vorabzüge sind da

Nachdem wir durch das Planungsprotokoll schon einen ersten Eindruck bekommen hatten, wie unser Haus einmal aussehen wird, hat Frank am Freitag, den 09.09.11 die langersehnten Vorabzüge im Briefkasten entdeckt. Zwar wurde vom Architekten alles so umgesetzt, wie wir es im Protkoll bestätigt hatten, aber fertig gezeichnet fielen uns am Haus dann noch ein paar Kleinigkeiten auf, die aus optischen Gründen noch einmal dem Rotstift zum Opfer fallen (z.B., dass man ein Fenster an der Südseite des Wintergartens öffnen kann, dadurch sieht es nicht mehr einheitlich aus. Auch der Treppenaufgang zur Haustür (Ostansicht) wird anders gestaltet, aber das ist nicht die Aufgabe des Architekten sondern später die des Bauherren ;-D).
Das größte Kopfzerbrechen bereitete uns jedoch nach wie vor das Badezimmer: zwar hatten wir mit dem Architekt eine Lösung gefunden, mit der wir die große Dusche und die Trapezwanne schön platziert bekommen, jedoch bringt diese auch Nachteile mit sich. Wie schon beschrieben, leidet darunter die Stellfläche für Schränke im 2ten Kinderzimmer und auch die Fenster an der Nordseite sind nicht mehr symmetrisch angeordnet / nicht gleich groß. Nachdem wir in unzähligen Skizzen die komplette Planung des Obergeschosses noch einmal auf den Kopf gestellt hatten, kamen wir irgendwann an dem Punkt an, dass das Bad nun so bleibt, wie es geplant ist. Der Rest des Grundrisses bedarf keiner Änderung mehr, denn auch hier waren wir uns bezüglich der Prioritäten bei der Raumaufteilung erstaunlich schnell einig.

 
Leider war den Vorabzügen die Mehr- / Minderkostenliste noch nicht beigefügt, so dass wir die finanziellen Auswirkungen unserer Extrawünsche noch nicht abschätzen können. Nachdem wir im Fingerhaus-Forum unter anderen Bauherren nachgefragt hatten, wann diese denn die ersten Preisangaben bekommen hatten, bekamen wir sehr unterschiedliche Zeiträume als Antwort genannt. Daraufhin hatten wir einen leicht kritischen Post hinterlassen hatten, dass es schade wäre, dass dies offenbar nicht einheitlich geregelt wäre. Als Ergebnis hatte Jule am nächsten Morgen einen Anruf aus der Fingerhaus-Zentrale, dass man unseren Beitrag gelesen hätte (Upps...wir hatten offenbar unseren Wohnort im Profil angegeben...). Neben einer plausiblen Erklärung folgte seitens FH die Zusicherung, dass uns in der Folgewoche die Me/Mi-Liste zugeschickt wird.
Wir fanden es sehr interessant zu sehen, dass auch in Frankenberg dieses Medium als Kundenfeedback sehr ernst genommen wird und auch, dass entsprechend und vor allem schnell auf die Belange des Kunden reagiert wird. Das passt zu dem guten Eindruck, den wir bisher von unserem Baupartner gewonnen haben.

Mittwoch, 17. August 2011

Planungsprotokoll per Post

Heute war ein dicker Umschlag von Fingerhaus in der Post. Darin befand sich das Planungsprotokoll des Architektengesprächs vom 06.08. in zweifacher Ausführung - jeweils 51 Seiten dick.
 


Alles, was während unseres Termins und auch nachträglich per Telefon oder Email besprochen wurde, ist hier schriftlich festgehalten und muss nun von uns gegengeprüft und unterzeichnet werden. Der Lesestoff für's Wochenende ist gesichert, denn vier Augen sehen mehr als zwei. Aus dem unterschriebenen Protokoll werden anschließend die ersten Vorabzüge erstellt, in welchen wir noch ein letztes Mal Änderungen  vornehmen können. Auch dann greift wieder das 4-Augen-Prinzip, denn jeder kleine übersehene Fehler oder jede Änderung danach kann hier später richtig teuer werden.

Beim ersten Durchblättern war die Freude darüber groß, dass neben reichlich Text und den Grundrissen von allen 3 Geschossen auch zum ersten Mal eine Skizze beigefügt war, wie UNSER Haus mit all unseren kleinen Änderungswünschen und der Außenanlage von außen aussehen wird und hilft der Vorstellungskraft ungemein. Unsicher sind wir uns inzwischen bei der Farbgestaltung der Fassade. Der ursprüngliche Plan war ein cremeweißer oder hellblau-/-grauer Putz mit anthrazitfarbenen Fensterrahmen (innen weiß). Da diese jedoch nur einseitig foliert sind und man zu der Haltbarkeit noch keine Langzeiterfahrungen hat (außer, dass sich die komplette Folie bei Beschädigungen ziemlich schnell verabschieden kann,) sind wir ziemlich skeptisch geworden. Zwei weitere Nachteile sind, dass es einen nicht unerheblichen Mehrpreis mit sich bringt und auch, dass es momentan scheinbar ein Trend ist, denn man sieht immer mehr Neubauten mit dieser Fensterfarbe und da wir ja nicht wollen, dass irgendwann die Leute vor unserem Haus stehen und sagen "Guck mal, das ist auch von 2012...", überlegen wir nun, doch eine Farbkombination mit weißen Fenstern zu nehmen. Aber diese Entscheidung müssen wir zum Glück erst in der Bemusterung treffen und die wird voraussichtlich erst im nächsten Jahr sein.

Sonntag, 7. August 2011

Architektengespräch


Für Samstag, den 06.08.2011 hatte sich der Architekt von Finger angekündigt. Wir hatten es ja schon fast geahnt, dass das Gras auf dem Grundstück ziemlich hoch sein muss, aber es war inzwischen fast höher als Jule inklusive Stilettos (keine Kommentare an dieser Stelle, bitte!! ;-D) und mit einem normalen Rasenmäher wäre hier kein Durchkommen möglich gewesen. Aber zum Glück leben wir ja auf dem Land und der Sohn vom Eiermann hat einen großen Trecker, mit dem er die Wiese am Freitag noch schnell gemulcht hatte. Eine Aufnahme der Höhen wäre vorher auch gar nicht möglich gewesen.

Am Samstag war der Architekt eine gute Stunde zu früh auf dem Grundstück und hatte er mit der Vermessung schon angefangen, als wir dort ankamen. Alle relevanten Punkte des Grundstücks sowie Position und Tiefe der Gullis wurden mit Hilfe eines Lasermessgerätes (siehe Bild) bestimmt, so dass wir im späteren Gesprächsverlauf die genaue Lage des Hauses auf dem Grundstück festlegen konnten.
 
In den sage und schreibe 10 Stunden Planungsgespräch wurde das komplette Haus von Keller bis Spitzboden detailliert besprochen. So muss z.B. der Keller von 2,50m auf 2,80m erhöht werden, da es sonst Probleme zwischen dem Garagentor und der Deckendämmung geben könnte. Die Vorarbeit im Küchenstudio hat sich auch gelohnt, denn mit den Plänen konnten wir relativ schnell neben den notwendigen Anschlüssen auch die Fenster und Türen im Wohnessbereich positionieren. Auch für den Kamin haben wir einen schönen Platz gefunden, so dass er freisteht und überall in dem großen Raum die Wärme verteilt, ohne den Möbeln zu nahe zu kommen. Das größte Stück Arbeit bedeutete jedoch wie erwartet das Badezimmer, was unsere Köpfe auch wirklich rauchen ließ. Große Dusche, große Wanne, großes Waschbecken - das alles muss so in einem Raum verteilt werden, dass alles passt, gut aussieht und man nicht als erstes auf die Toilette schaut, wenn man den Raum betritt...Mehrere Entwürfe wurden gezeichnet und wieder verworfen, bis der Architekt eine super Idee hatte: die 1m x 1m große Dusche wird nun ein wenig zurückgesetzt, was zu Lasten des dahinterliegenden Raumes geht. Es ist zwar leider eh schon das Kleinere der beiden Kinderzimmer, welches nun ca. einen halben Quadratmeter verliert, da aber die Kinderzimmer eh noch weit entfernte Zukunftsmusik sind, zerbrechen wir uns jetzt nicht den Kopf über Diskussionen, die wir frühestens in 10 Jahren mit ein paar Halbstarken führen müssen. Zur Not wird das Männerzimmer gegen das große Kinderzimmer getauscht, dann hat Frank eben ein großes Zimmer und die beiden Kinderzimmer sind gleich "klein"... ;-)
Zwischendurch brachte uns das Pizzataxi eine kleine Stärkung und die Planung mit abschließender Protokollbesprechung dauerte noch bis 20 Uhr an. Ein paar Fragen hat sich der Architekt auch notiert und im Laufe der Woche sollten wir diese per Email beantwortet bekommen. Auch ein paar Bauleistungen werden wir uns sowohl von Fingerhaus anbieten lassen, als auch bei Handwerkern vor Ort anfragen. Am Sonntag sind uns zwar noch weitere Fragen / Ideen gekommen, aber auch diese wurden in der von Fingerhaus bekannten freundlichen und schnellen Art beantwortet. Nun müssen wir warten, bis die Vorabzüge per Post kommen und wir die Änderungen prüfen und freigeben können...

Mittwoch, 20. Juli 2011

Kleine Fortschritte


Trotz Hochzeitsvorbereitungen sind wir in Sachen Hausbau nicht untätig geblieben. Die Finanzierung steht (mit einem Durchschnittszinssatz von 3,58%) und Unterlagen für die KfW-Förderung gingen uns inzwischen von FingerHaus zu. Zum einen sind diese wichtig für die Finanzierung, zum anderen stehen darin alle Auflagen (u.A. was von uns in welcher Stärke gedämmt werden muss), damit unser Haus den entsprechenden KfW-Standard erfüllt und wir die Förderung erhalten. 
Von FingerHaus haben wir inzwischen die Vertragsbestätigung erhalten - jetzt gibt es kein zurück mehr. Auch haben wir schon einen groben Zeitplan genannt bekommen, den wir nun irgendwie mit Franks Studienzeiten unter einen Hut bekommen müssen. Geplant ist unser Medley für das zweite Quartal 2012: der Keller im März und das Haus Ende Juni. Von Anfang April bis Ende Juni läuft jedoch der zweite Studienblock, weshalb wir auf einen milden Winter und die fleißigen FH-Mitarbeiter und die neue, zweite Fertigungsstraße hoffen, um alles ein wenig zu beschleunigen. Wie wir nun in vielen Foren und Blogs gelesen haben, lagen zwischen Vertragsunterzeichnung und Stelltermin durchschnittlich ca. 9 Monate. Immer wieder bei Finger nachfragen und alle wichtigen Unterlagen schnell abarbeiten soll hier aber auch sehr hilfreich sein... ;-)
Ging es nach unserem Wunschdenken, würde das Haus schon Anfang März gestellt. Als Bauherr will Frank natürlich bei der Hausstellung dabei sein und sobald das Dach drauf ist, haben wir zwei Wochen Zeit, um das "Ausbaupaket 1" (Dachdämmung, Rigipsplatten an der Decke befestigen) fertigzustellen, bis der Estrich kommt.
Am 06. August haben wir unser Architektengespäch. Wir haben uns im Vorfeld schon die Grundrisse des Medley 310 mit Maßen zusenden lassen. So können wir z.B. mit dem Schornsteinfeger besprechen, welchen Ofen wir nehmen, ob ein teurer Dachzugang nötig ist oder ob eine Reinigungsklappe im OG oder dem Spitzboden ausreichend ist. Da unsere recht neue Küche mit ins Haus ziehen soll, haben wir die Planung der Erweiterung schon ans "Küchenstudio unseres Vertrauens" weitergegeben. Dort weiß man, was wir schon haben und was hinzugekauft werden soll (hmmm... ein 80cm Induktionskochfeld von Neff mit TwistPad...?!?! Mal schauen, ob's noch ins Budget passt :-D) . Das hat zudem den Vorteil, dass man schon die Verteilung der Steckdosen und Lage der Wasseranschlüsse im Architektengespräch festlegen kann. Mit den Vertragsunterlagen haben wir von FH zwar auch noch einen Küchengutschein in Höhe von 2000€ (gültig für Küchen ab 7000€) bekommen, ob wir diesen jedoch beim Küchenstudio in Korbach oder einem Partner in unserer Region (welcher eben leider nicht das Möbelhaus ist, in dem Jule arbeitet) einlösen werden, glauben wir eher nicht. So wie wir bisher gelesen haben, können wir ihn auch nicht gegen etwas anderes in der Bemusterung tauschen und so würde er leider verfallen. Mal mit FH sprechen, was man da machen kann, denn die Küche bei der Konkurrenz kaufen, fällt wohl aus... :-)
Auch Fliesen, Laminat, Wandfarben (alles drei gibt es nun von Schöner Wohnen) und Badmöbel haben wir uns in Baumärkten und auch online angesehen. Wir bleiben immer wieder beim Reuter Badshop hängen, denn die Auswahl und die Preise sind hier sehr gut und helfen uns, ein Bild davon zu bekommen, wie es in unserem Haus und vor allem in unseren Bädern später mal aussehen soll.
 
So langsam nimmt alles Formen an und wir sind jeden Tag gespannt, was wir alles an interessanten Unterlagen im Briefkasten finden. So hat unsere Verbandsgemeinde uns gestern schon eine Rechnung für's Regenwasser geschickt, noch bevor wir vom Amtsgericht / Notar die Bestätigung haben, dass das Grundstück uns ist. Scheinbar wissen die mehr als wir und wir haben schon mal vorsorglich den Sekt kalt gestellt, damit wir in den nächsten Tagen als frischgebackene Grundstücksbesitzer anstoßen können... :-)

Samstag, 11. Juni 2011

And the Oscar goes to.... Fingerhaus !!!

Nach weiteren Musterhausbesichtigungen und ausgiebigen Gesprächen und Besichtigungsterminen auf unserem Grundstück mit Kernhaus (sehr netter Kontakt, gescheitert ist es hier am Kellerpreis, sonst wäre das Magnum zumindest Julias Favorit gewesen), Town & County (hier kann man Glück oder Pech mit dem Subunternehmer haben, also hatten wir kein Vertrauen in die Firma), Büdenbender (bis zum Schluss mit im Rennen, leider kein Komplettangebot mit Keller) und Fingerhaus, bekamen Letztere den Zuschlag.

Ausschlaggebend waren viele Gründe: der Verkäufer Herr Sch. hat sich sehr viel Zeit für uns genommen und mit einer Engelsgeduld jede unserer Fragen ausführlich beantwortet. Die von ihm organisierte Werksbesichtigung hat uns den guten Eindruck, den wir von Fingerhaus hatten, nur bestätigt. Wichtig war uns ebenfalls, dass wir einen (finanziell) gut aufgestellten Baupartner haben, der auch noch in vielen Jahren existiert, falls es doch einmal zu Gewährleistungsansprüchen kommen sollte. Auch das Preis-Leistungsverhältnis für den Keller mitsamt Haus stimmte hier am ehesten. Das Bauchgefühl sagte uns auch "Macht das!" also haben wir am 11.06.11 den Werksvertrag unterschrieben.




Und so kam es dazu: 
Nachdem wir sage und schreibe vier Stunden noch einmal über alle Fragen, die sich aus dem Lesen von Bautagebüchern bezüglich Heizung, Keller, KFW-Förderung & Co. ergeben hatten, diskutiert hatten und nochmal alle Kosten auseinander genommen hatten, stand für alle die finale Pokerrunde an.

Wir hatten Herrn Sch. bereits per Email mitgeteilt, dass noch das Angebot eines Konkurrenten ausstehen würde und wir dieses noch abwarten wollten, bevor wir eine Entscheidung treffen würden. Aber als guter Verkäufer hatte er seine Hausaufgaben gemacht und, wie man im Gespräch schnell heraushörte, die Bau- und Leistungsbeschreibungen miteinander verglichen. Er hatte genau die Punkte heraus geschrieben, welche uns auch ein wenig Bauchschmerzen bereitet hatten und fand damit auch genau die richtigen Argumente, woraufhin wir uns dann doch noch einmal zur Beratung zurück zogen. Weitere Punkte waren die viele Arbeit, die Herr Sch. sich schon für uns gemacht hatte, ganz klar die Qualität (die auch Garantie- und Gewährleistungsansprüche berücksichtigt) von FingerHaus und auch die in Aussicht gestellten Bonbons: als Zugabe bekommen wir Tonziegel anstelle von Betonziegeln, ein Kaminpaket mit Ofen & Schornstein und einen Bemusterungsgutschein.
 
In der Pokerrunde hatte somit alle gewonnen: wir hatten noch ein paar Nachlässe bekommen und Herr Sch. hat einen unterschrieben Werksvertrag in der Tasche. Zum Abschied bekamen wir von ihm einen Bauherrenordner und eine Flasche Rotwein zur Feier des Tages überreicht.
 
Unsere Hausaufgaben bis zum Architektengespräch sind nun, div. Unterlagen organisieren, unsere Möbel maßstabsgerecht auszuschneiden und auf dem Grundriss zu verteilen und was am allerwichtigsten ist: Uns auf unser neues Haus freuen... :-)

Mittwoch, 8. Juni 2011

Werksbesichtigung bei Fingerhaus in Frankenberg


Am Montag, den 06.06.11 sind wir zur Werksbesichtigung ins hessische Frankenberg gefahren, um uns um 11:00 Uhr mit unserem Berater Herrn Sch. zu treffen. Am Empfang stand bereits unser Name zwischen all den anderen (potentiellen) Bauherren auf der Infotafel, die an diesem Tag zur Besichtigung oder Bemusterung bei FingerHaus waren. Nette Begrüßung. :-)
 
Mit Warnwesten ausgestatten wurden wir von Herrn Sch. zunächst durch die Produktion geführt, wo wir den Aufbau der Außen- und Innenwände, die Sanitärinstallation, das Einsetzen der Fenster und vieles mehr detailliert gezeigt und erklärt bekamen und auch jede Frage ("Halten da dran denn auch schwere Küchen-Hängeschränke?" - "Kann man da nachträglich Steckdosen einsetzen?" -usw.) wurde beantwortet. Von der Ankuft der Holzbalken bis zu den verladefertigen Hausteilen konnten wir uns einen sehr guten Eindruck der Fertigung machen, in welcher auch unser Häuschen entstehen wird.


Nach ca. 2 Stunden in den Produktionshallen  war eine Stärkung nötig und unser Fachberater lud uns zum Mittagessen in ein Steakhaus in der Nähe ein, bevor es anschließend mit der Bemusterungs-Ausstellung weiter ging. Hier können wir dann, wenn es soweit ist, die komplette Ausstattung unseres Hauses nach Belieben zusammenstellen. Angefangen bei den verschiedenen Außenputzfarben, über Regenrinnen, Haustüren, Fenstern, bis hin zu Kaminöfen, Lichtschalter, Innentüren, Fußbodenbeläge und Tapeten kann man sich hier je nach gewählter Ausbaustufe sein Traumhaus zusammenstellen. Die meiste Zeit verbrachten wir natürlich bei den verschiedenen Badezimmern, wobei man hier wahrscheinlich problemlos richtig viel Geld für's Aufmustern ausgeben kann, denn vom Standard- bis Wellnessbad ist hier alles vertreten und machbar. Unsere Sonderwünsche, die wir wahrscheinlich haben werden, haben wir uns auf einem Notizblock fleißig mit Aufpreisen und Abschlägen vermerkt, so dass wir hinterher nicht zu knapp kalkulieren.
 
Um uns endgültig von der Qualität eines FingerHauses zu überzeugen, führte Herr Sch. uns in die Musterhäuser Aveo und Medley 200 (das ist der kleinere Bruder unseres geplanten Medley 310B) damit wir mal ein Gefühl für die Größe des Hauses bekommen. Begeistert waren wir nun endgültig von dem Wintergarten: da er bei uns Süd-Westausrichtung haben wird, bringt er jede Menge Licht ins Haus und das Wohn-/ Esszimmer wirkt um Einiges größer. Eine weitere Option wäre das Haus Vio211 gewesen, da es einen ähnlichen Grundriss auf etwas weniger Quadratmeter hat.
 
Ein großes Fragezeichen stand nun noch im Raum: Was wird der Traum vom Haus kosten??? Zurück im Büro wurde noch einmal detailliert über die Hauswahl Vio oder Medley gesprochen, wobei wir uns recht schnell auf das Medley einigen konnten. Alle Preise und anfallenden Nebenkosten wurden mit einem dicken Puffer eingerechnet und die endgültige Zahl lag mehr oder weniger im Rahmen. Da unser Berater wusste, dass es noch einen direkten Konkurrenten gab, stellte er uns auch das ein oder andere Bonbon an Zugaben in Aussicht, welche wir bei Vertragsabschluss mit Finger bekommen würden. Zwei Tage später bekamen wir den angepassten Grundriss des Medleys sowie die Kostenaufstellung per Email geschickt und unser Finanzierer hatte die Daten auch direkt in Kopie erhalten - gute Arbeit auf ganzer Linie.