Nach einigem Schriftverkehr mit Fingerhaus wegen der unklaren Punkte, die uns immer noch ein wenig Bauchschmerzen bereiteten, hatten wir letzte Woche Donnerstag schon per Email eine neue Mehr- / Minderkostenliste sowie Antworten zu allen offenen Fragen im Email Postfach (da müssen wir echt mal ein dickes Lob nach Frankenberg schicken, die Antworten hat man meistens innerhalb von nicht mal 24 Stunden..!!), wodurch nun vieles klarer ist. Zum Thema Keller ist nun Gott sei Dank alles geklärt.
Am Samstag hatten wir die dazugehörigen zweiten Vorabzüge in der Post, inklusive eines Schreibens, in welchem die Konsequenzen mancher unserer Änderungswünsche noch einmal erläutert wurden: so wollten wir neben der Haustür statt des normalen Holz-Treppengeländers gerne eine halbhohe Treppenhauswand haben. Dadurch muss der Eingangsbereich jedoch ein wenig angepasst werden und das Gästebad und der HWR werden 20cm schmaler und die Türen müssten nach außen aufgehen (macht bei den kleinen Räumen aber eh mehr Sinn). Die beiden Lichtbänder im Treppenhaus sind nun nur noch 50cm breit und der Eingang sieht nun aus, wie der des Musterhauses Finesse in Fellbach.
Ein wenig Kopfzerbrechen bereitet uns derzeit aber noch die Optik des Wintergartens an der Südseite:
Da eine schmale Seite nach Süden ausgerichtet ist, könnte sich der Wintergarten im Sommer ziemlich stark aufheizen. Normalerweise wäre daher das rechte der beiden Elemente eine Tür. Da man bei uns aber dann aus dieser Tür hinausfallen könnte und sich alle Knochen brechen könnte, muss es ein bodentiefes Fenster mit einem feststehenden Element unten sein. Sieht natürlich doof aus, wenn 7 Fenster eine durchgehende Glasfront haben und ein Fenster geteilt ist.
Plan A: Wir bauen die Standardtür ein und vorm WiGa wird der Erdaushub bis auf eine Absturzhöhe von 90cm aufgeschüttet und neben der Garage mit einer Mauer aufgefangen ODER Plan B: in das linke Fensterelement wird ein Querriegel eingesetzt, so dass die beiden Elemente zumindest von der Südseite aus einheitlich aussehen. Von innen zwar leider auch nicht, aber damit müssen wir aus "Sicherheitsgründen" eben leben und sparen im Vergleich zu der Mauer-Variante viel Geld...
Zum Thema Außenputz hat auch die familieninterne Kreativabteilung mal wieder zugeschlagen und die Idee gehabt, nur die Haustür und die Lichtbänder in anthrazit zu nehmen, mit einem dunkleren, gestreiften Putz vom Rest des Hauses abzusetzen und alle übrigen Fensterelemente in weiß zu nehmen.
Hintergrund dieser Variante: der WiGa sieht nämlich in weiß besser aus und die Haustür in anthrazit - wir drehen uns also weiterhin im Kreis ;-D).
Immerhin haben wir ansatzweise eine Lösung dafür gefunden, wie wir ohne endlose Diskussionen wegen genau dieses Punktes durch die Bemusterung kommen: am Samstag haben wir 15km von der Fingerhaus-Zentrale entfernt eine Familienfeier. Nach kurzer Rücksprache mit unserer Kundenbetreuerin, können wir uns an dem Vormittag schon mal in der Bemusterungs-Ausstellung umsehen und aufschreiben was uns gefällt und was wir ggf. aufbemustern wollen. Es ist zwar kein Mitarbeiter aus der Bemusterung für uns da, aber uns geht es auch hauptsächlich darum, ein paar Dinge einfach mal live gesehen zu haben.
Die Vorfreude auf diese "Vor"bemusterung ist jedenfalls riesig!! :-D
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Dienstag, 4. Oktober 2011
Zeitreise...?!?
"Juuuuulia, da steht ein Fingerhaus LKW in der Nähe von Eurem Grundstück!!!
...und ein Kran!"
...und ein Kran!"
Mit diesen Worten kam die Arbeitskollegin, die auch in unserem zukünftigen Wohnort wohnt, aus der Mittagspause zurück. Kurzes Erstaunen, krampfhafte Überlegungen, ob wir womöglich einen Winterschlaf gehalten haben und wir schon Juli 2012 haben, denn eigentlich kämpfen wir ja noch mit den Vorabzügen. Ein kurzer Blick auf den Kalender - alles ok, wir haben den 04. Oktober 2011. :-)
Der Arbeitstag bis 18 Uhr konnte gar nicht schnell genug vergehen, denn schließlich wollten wir ja wissen, wer die anderen Bauherren sind und was sie bauen. Vielleicht sogar auch ein Medley?
Der große Kran war schon von weitem nicht zu übersehen und so war die Baustelle schnell gefunden. Das Montageteam war gerade dabei, Innenwände im Obergeschoss zu setzen. Schon ein interessanter Anblick. Schön zu hören war auch, dass die Bauherrin nur Gutes über Fingerhaus, die Organisation und den bisherigen Ablauf zu sagen hatte. Sie hatten sich auf Empfehlung von Freunden, die ebenfalls mit FH gebaut haben, dafür entschieden. Ziemlich beruhigend...
Sonntag, 2. Oktober 2011
Kleine Abstimmung zwischendurch...
Wer die Wahl hat, hat ja bekanntlich die Qual und so drehen wir uns bezüglich der Farbgestaltung unseres Medleys immer noch im Kreis. Mal gefällt uns die eine Farbkombination besser, mal die andere. Neben den Fenstern betrifft die Farbwahl ja auch den Wintergarten, die Haustür und die Garage, daher haben wir drei Musterhäuser von der Fingerhaus-Seite als Beispiele für die Abstimmung bereit gestellt. (Falls der Bauherr des Kundenhauses sich hier wiederfindet, würden wir uns über eine kurze Nachricht freuen ;-D).
![]() |
| nochmal Variante 1 (Kundenhaus / www.fingerhaus.de) |
| Variante 1 (www.fingerhaus.de) |
| Variante 2 (www.fingerhaus.de) |
Samstag, 1. Oktober 2011
Papierkrieg
Nach und nach trafen diese Woche alle erwarteten Schreiben und Informationen ein. Da nicht alles unbedingt so ausgefallen ist, wie wir es erwartet bzw. erhofft hatten, bitten wir um Mithilfe bei der Fahndung nach der Person rechts im Bild... ;-) Bis wir das Eselchen gefunden haben greift Plan B und wir setzten den Rotstift an bzw. fragen noch einmal genauer bei Fingerhaus nach...
Mehr- / Minderkosten-Liste:
Am Donnerstag erhielten wir diese Liste per Email und konnten den Änderungen zum Standardgrundriss in unseren Vorabzügen nun endlich Zahlen zuordnen. Vieles lag im Rahmen und wird von uns auch so abgesegnet, bei anderen Dingen konnten wir nur mit dem Kopf schütteln und uns dafür enscheiden, es selbst zu machen.
So ist es im Architektengespräch scheinbar untergegangen, dass wir zwar eine sehr flache, jedoch keine bodengleiche Dusche in beiden Bädern haben wollen (Beispiel hier). Die Anpassung der Sanitärvorinstallation auf bodengleich würde ein Mehrpreis von sage und schreibe 2590,00€ bedeuten und war von uns nie so beabsichtigt - wird also umgehend gestrichen...!!
Der größte Posten ist hier die laut Architekten "notwendige" Kellergeschosserhöhung von 2,50m auf 2,80m. Die genaue Begründung für diese Notwendigkeit werden wir noch einmal hinterfragen, denn sowohl die LWZ (Heizungsanlage) sollte mit einer Höhe von 1,87m zzgl. zusätzlichem Betonsockel auch nach Dämmung der Kellerdecke und Gießen des Estrichs problemlos in den Keller passen. Man bedenke, andere Leute bauen ohne Keller und haben die LWZ im Technikraum im EG stehen, und da hat man auch nur im Rohbauzustand eine lichte Höhe von 2,50m ... Als weiteres Argument, hatten wir Worte des Architekten im Hinterkopf, dass das Garagentor durch die Dämmung (6cm) unter der Kellerdecke Probleme beim Öffnen / Schließen bekommen könnte. Wenn man sich nun vor Augen führt, wie ein Sektionaltor einfährt, ist auch dies für uns nicht nachvollziehbar, zumal sich das Maß des von uns gewünschten Tores auf 212 x 300cm beläuft. Auch weitere Zusatzkosten bezüglich des Kellers sorgen für große Fragezeichen über unseren Köpfen und können nur im Gespräch mit Fingerhaus geklärt werden.
Bodengutachten:
Das Ergebnis der Rammkernsondierungen liegt uns nun tabellarisch vor und ist für den Laien auch mit Hilfe von diversen Foren und google nur bedingt verständlich. In der 1. Schicht haben wir 40-50cm Mutterboden, in der 2. Schicht je nach Bohrloch 1,00 - 1,50m Schluff, darunter 80-90cm Hangschutt / Felsersatz. Darunter folgt Festgestein bzw. Faulschiefer. Auch eine Gründungsempfehlung wurde mit angeben, aber zu den kompletten Daten und deren Bedeutung können wir erst Genaueres sagen, wenn wir Rücksprache mit Leuten vom Fach genommen haben. Das heißt, hier werden ebenfalls Gespräche mit Fingerhaus und auch lokalen Tiefbauern Klarheiten bringen...
Antwort vom Schorni:
Endlich mal jemand, der in klaren Worten mit uns spricht und nicht nur in Fachchinesisch. :-) Unsere LWZ und auch der ausgewählte Ofen sind für ihn in Ordnung und auch ein Zugang zum Dach (Dachfenster oder Trittstufen auf den Ziegeln) sind durch die Reinigungsklappen im Keller und dem 1. OG nicht notwendig. Super!! Endlich mal keine Zusatzkosten... Einziger kleiner Haken: im 1. OG muss vor der Reinigungsklappe ein Blech oder ein anderer nicht brennbarer Bodenbelag verwendet werden. Ursprünglich hatten wir für die gesamte Etage Laminat vorgesehen, da auf den wenigen Quadratmetern aber ein Materialmix auch nicht wirklich geglückt aussehen würde, wird der Flur im OG eben auch gefliest.
Notartermin:
Seit gestern sind wir hochoffiziell nicht mehr "schuldenfrei", denn wir hatten einen Termin beim Notar zur Eintragung der Grundschuld. Wir hoffen ja nicht, dass das einen Besuch von Peter Zwegat auslösen wird... ;-)
Mehr- / Minderkosten-Liste:
Am Donnerstag erhielten wir diese Liste per Email und konnten den Änderungen zum Standardgrundriss in unseren Vorabzügen nun endlich Zahlen zuordnen. Vieles lag im Rahmen und wird von uns auch so abgesegnet, bei anderen Dingen konnten wir nur mit dem Kopf schütteln und uns dafür enscheiden, es selbst zu machen.
So ist es im Architektengespräch scheinbar untergegangen, dass wir zwar eine sehr flache, jedoch keine bodengleiche Dusche in beiden Bädern haben wollen (Beispiel hier). Die Anpassung der Sanitärvorinstallation auf bodengleich würde ein Mehrpreis von sage und schreibe 2590,00€ bedeuten und war von uns nie so beabsichtigt - wird also umgehend gestrichen...!!
Der größte Posten ist hier die laut Architekten "notwendige" Kellergeschosserhöhung von 2,50m auf 2,80m. Die genaue Begründung für diese Notwendigkeit werden wir noch einmal hinterfragen, denn sowohl die LWZ (Heizungsanlage) sollte mit einer Höhe von 1,87m zzgl. zusätzlichem Betonsockel auch nach Dämmung der Kellerdecke und Gießen des Estrichs problemlos in den Keller passen. Man bedenke, andere Leute bauen ohne Keller und haben die LWZ im Technikraum im EG stehen, und da hat man auch nur im Rohbauzustand eine lichte Höhe von 2,50m ... Als weiteres Argument, hatten wir Worte des Architekten im Hinterkopf, dass das Garagentor durch die Dämmung (6cm) unter der Kellerdecke Probleme beim Öffnen / Schließen bekommen könnte. Wenn man sich nun vor Augen führt, wie ein Sektionaltor einfährt, ist auch dies für uns nicht nachvollziehbar, zumal sich das Maß des von uns gewünschten Tores auf 212 x 300cm beläuft. Auch weitere Zusatzkosten bezüglich des Kellers sorgen für große Fragezeichen über unseren Köpfen und können nur im Gespräch mit Fingerhaus geklärt werden.
Bodengutachten:
Das Ergebnis der Rammkernsondierungen liegt uns nun tabellarisch vor und ist für den Laien auch mit Hilfe von diversen Foren und google nur bedingt verständlich. In der 1. Schicht haben wir 40-50cm Mutterboden, in der 2. Schicht je nach Bohrloch 1,00 - 1,50m Schluff, darunter 80-90cm Hangschutt / Felsersatz. Darunter folgt Festgestein bzw. Faulschiefer. Auch eine Gründungsempfehlung wurde mit angeben, aber zu den kompletten Daten und deren Bedeutung können wir erst Genaueres sagen, wenn wir Rücksprache mit Leuten vom Fach genommen haben. Das heißt, hier werden ebenfalls Gespräche mit Fingerhaus und auch lokalen Tiefbauern Klarheiten bringen...
Antwort vom Schorni:
Endlich mal jemand, der in klaren Worten mit uns spricht und nicht nur in Fachchinesisch. :-) Unsere LWZ und auch der ausgewählte Ofen sind für ihn in Ordnung und auch ein Zugang zum Dach (Dachfenster oder Trittstufen auf den Ziegeln) sind durch die Reinigungsklappen im Keller und dem 1. OG nicht notwendig. Super!! Endlich mal keine Zusatzkosten... Einziger kleiner Haken: im 1. OG muss vor der Reinigungsklappe ein Blech oder ein anderer nicht brennbarer Bodenbelag verwendet werden. Ursprünglich hatten wir für die gesamte Etage Laminat vorgesehen, da auf den wenigen Quadratmetern aber ein Materialmix auch nicht wirklich geglückt aussehen würde, wird der Flur im OG eben auch gefliest.
Notartermin:
Seit gestern sind wir hochoffiziell nicht mehr "schuldenfrei", denn wir hatten einen Termin beim Notar zur Eintragung der Grundschuld. Wir hoffen ja nicht, dass das einen Besuch von Peter Zwegat auslösen wird... ;-)
Sonntag, 18. September 2011
Happy Birthday !!
Donnerstag, 15. September 2011
Erdbohrung für's Bodengutachten
Am Mittwoch meldete sich die von Fingerhaus beauftragte Firma, die für uns das Bodengutachten durchführen soll, um für Donnerstag Morgen einen Termin für die Bohrungen zu vereinbaren.
Pünktlich um 08:15 Uhr fuhren sie auch vor unserem Bauplatz vor und begannen, die Fläche, auf der später einmal das Haus stehen wird, anhand der Vorabzüge auf dem Grundstück mit Vermessungssstäben abzustecken. An der nordwestlichen und der südöstlichen "Hausecke" wurden die Bohrungen durchgeführt. Da ca. 100m entfernt von unserem Grundstück auch gerade gebaut wird, hatten wir uns den Boden dort schon angesehen und hatten gehofft, dass es auf bzw. unterhalb unseres Grundstücks ebenfalls so aussehen würde. Dort war man unter anderem auf Faulschiefer gestoßen, jedoch keinen "richtigen" Fels, welcher Bodenklasse 6 oder mehr und damit enorme Zusatzkosten für bedeuten würde. Mit jedem cm, den der Bohrer in der Erde verschwand, konnten wir also ein wenig aufatmen.
Von den geplanten 5 Metern war nach 2,40 bzw. 2,70 Metern Ende, denn da wir im Westerwald bauen, trafen wir in dieser Tiefe auf verwitterten Tonschiefer. Zwar war hier für den Bohrer Ende, für einen Bagger stellt dieser Boden jedoch keine Probleme dar. Alles in allem sollten wir gem. Aussage der Firma Bodenklasse 5 haben. Was die Tragfähigkeit des Bodens angeht, ist das für das Haus und den Keller sogar optimal. Auf Wasser sind wir ebenfalls glücklicherweise nicht gestoßen, so dass uns für den Keller keine großen Mehrkosten wie eine weiße Wanne o.Ä. drohen. Nachdem die Bohrungen beendet waren, wurde mittels eines Lasermessgerätes das komplette Grundstück vermessen und auch verschiedene Höhen des Grundstückverlaufes wurden ermittelt.
Ein detaillierter Bericht mit Aufstellung aller gefundenen Bodenarten geht uns im Laufe der nächsten Woche per Post zu. Wenn wir diesen haben, können wir mit den Vorabzügen bereits erste Angebote für die Erdarbeiten einholen
Pünktlich um 08:15 Uhr fuhren sie auch vor unserem Bauplatz vor und begannen, die Fläche, auf der später einmal das Haus stehen wird, anhand der Vorabzüge auf dem Grundstück mit Vermessungssstäben abzustecken. An der nordwestlichen und der südöstlichen "Hausecke" wurden die Bohrungen durchgeführt. Da ca. 100m entfernt von unserem Grundstück auch gerade gebaut wird, hatten wir uns den Boden dort schon angesehen und hatten gehofft, dass es auf bzw. unterhalb unseres Grundstücks ebenfalls so aussehen würde. Dort war man unter anderem auf Faulschiefer gestoßen, jedoch keinen "richtigen" Fels, welcher Bodenklasse 6 oder mehr und damit enorme Zusatzkosten für bedeuten würde. Mit jedem cm, den der Bohrer in der Erde verschwand, konnten wir also ein wenig aufatmen.
Von den geplanten 5 Metern war nach 2,40 bzw. 2,70 Metern Ende, denn da wir im Westerwald bauen, trafen wir in dieser Tiefe auf verwitterten Tonschiefer. Zwar war hier für den Bohrer Ende, für einen Bagger stellt dieser Boden jedoch keine Probleme dar. Alles in allem sollten wir gem. Aussage der Firma Bodenklasse 5 haben. Was die Tragfähigkeit des Bodens angeht, ist das für das Haus und den Keller sogar optimal. Auf Wasser sind wir ebenfalls glücklicherweise nicht gestoßen, so dass uns für den Keller keine großen Mehrkosten wie eine weiße Wanne o.Ä. drohen. Nachdem die Bohrungen beendet waren, wurde mittels eines Lasermessgerätes das komplette Grundstück vermessen und auch verschiedene Höhen des Grundstückverlaufes wurden ermittelt.
Ein detaillierter Bericht mit Aufstellung aller gefundenen Bodenarten geht uns im Laufe der nächsten Woche per Post zu. Wenn wir diesen haben, können wir mit den Vorabzügen bereits erste Angebote für die Erdarbeiten einholen
Freitag, 9. September 2011
Die 1. Vorabzüge sind da
Nachdem wir durch das Planungsprotokoll schon einen ersten Eindruck bekommen hatten, wie unser Haus einmal aussehen wird, hat Frank am Freitag, den 09.09.11 die langersehnten Vorabzüge im Briefkasten entdeckt. Zwar wurde vom Architekten alles so umgesetzt, wie wir es im Protkoll bestätigt hatten, aber fertig gezeichnet fielen uns am Haus dann noch ein paar Kleinigkeiten auf, die aus optischen Gründen noch einmal dem Rotstift zum Opfer fallen (z.B., dass man ein Fenster an der Südseite des Wintergartens öffnen kann, dadurch sieht es nicht mehr einheitlich aus. Auch der Treppenaufgang zur Haustür (Ostansicht) wird anders gestaltet, aber das ist nicht die Aufgabe des Architekten sondern später die des Bauherren ;-D).
Das größte Kopfzerbrechen bereitete uns jedoch nach wie vor das Badezimmer: zwar hatten wir mit dem Architekt eine Lösung gefunden, mit der wir die große Dusche und die Trapezwanne schön platziert bekommen, jedoch bringt diese auch Nachteile mit sich. Wie schon beschrieben, leidet darunter die Stellfläche für Schränke im 2ten Kinderzimmer und auch die Fenster an der Nordseite sind nicht mehr symmetrisch angeordnet / nicht gleich groß. Nachdem wir in unzähligen Skizzen die komplette Planung des Obergeschosses noch einmal auf den Kopf gestellt hatten, kamen wir irgendwann an dem Punkt an, dass das Bad nun so bleibt, wie es geplant ist. Der Rest des Grundrisses bedarf keiner Änderung mehr, denn auch hier waren wir uns bezüglich der Prioritäten bei der Raumaufteilung erstaunlich schnell einig.
Leider war den Vorabzügen die Mehr- / Minderkostenliste noch nicht beigefügt, so dass wir die finanziellen Auswirkungen unserer Extrawünsche noch nicht abschätzen können. Nachdem wir im Fingerhaus-Forum unter anderen Bauherren nachgefragt hatten, wann diese denn die ersten Preisangaben bekommen hatten, bekamen wir sehr unterschiedliche Zeiträume als Antwort genannt. Daraufhin hatten wir einen leicht kritischen Post hinterlassen hatten, dass es schade wäre, dass dies offenbar nicht einheitlich geregelt wäre. Als Ergebnis hatte Jule am nächsten Morgen einen Anruf aus der Fingerhaus-Zentrale, dass man unseren Beitrag gelesen hätte (Upps...wir hatten offenbar unseren Wohnort im Profil angegeben...). Neben einer plausiblen Erklärung folgte seitens FH die Zusicherung, dass uns in der Folgewoche die Me/Mi-Liste zugeschickt wird.
Wir fanden es sehr interessant zu sehen, dass auch in Frankenberg dieses Medium als Kundenfeedback sehr ernst genommen wird und auch, dass entsprechend und vor allem schnell auf die Belange des Kunden reagiert wird. Das passt zu dem guten Eindruck, den wir bisher von unserem Baupartner gewonnen haben.
Das größte Kopfzerbrechen bereitete uns jedoch nach wie vor das Badezimmer: zwar hatten wir mit dem Architekt eine Lösung gefunden, mit der wir die große Dusche und die Trapezwanne schön platziert bekommen, jedoch bringt diese auch Nachteile mit sich. Wie schon beschrieben, leidet darunter die Stellfläche für Schränke im 2ten Kinderzimmer und auch die Fenster an der Nordseite sind nicht mehr symmetrisch angeordnet / nicht gleich groß. Nachdem wir in unzähligen Skizzen die komplette Planung des Obergeschosses noch einmal auf den Kopf gestellt hatten, kamen wir irgendwann an dem Punkt an, dass das Bad nun so bleibt, wie es geplant ist. Der Rest des Grundrisses bedarf keiner Änderung mehr, denn auch hier waren wir uns bezüglich der Prioritäten bei der Raumaufteilung erstaunlich schnell einig.
Leider war den Vorabzügen die Mehr- / Minderkostenliste noch nicht beigefügt, so dass wir die finanziellen Auswirkungen unserer Extrawünsche noch nicht abschätzen können. Nachdem wir im Fingerhaus-Forum unter anderen Bauherren nachgefragt hatten, wann diese denn die ersten Preisangaben bekommen hatten, bekamen wir sehr unterschiedliche Zeiträume als Antwort genannt. Daraufhin hatten wir einen leicht kritischen Post hinterlassen hatten, dass es schade wäre, dass dies offenbar nicht einheitlich geregelt wäre. Als Ergebnis hatte Jule am nächsten Morgen einen Anruf aus der Fingerhaus-Zentrale, dass man unseren Beitrag gelesen hätte (Upps...wir hatten offenbar unseren Wohnort im Profil angegeben...). Neben einer plausiblen Erklärung folgte seitens FH die Zusicherung, dass uns in der Folgewoche die Me/Mi-Liste zugeschickt wird.
Wir fanden es sehr interessant zu sehen, dass auch in Frankenberg dieses Medium als Kundenfeedback sehr ernst genommen wird und auch, dass entsprechend und vor allem schnell auf die Belange des Kunden reagiert wird. Das passt zu dem guten Eindruck, den wir bisher von unserem Baupartner gewonnen haben.
Mittwoch, 17. August 2011
Planungsprotokoll per Post
Heute war ein dicker Umschlag von Fingerhaus in der Post. Darin befand sich das Planungsprotokoll des Architektengesprächs vom 06.08. in zweifacher Ausführung - jeweils 51 Seiten dick.
Alles, was während unseres Termins und auch nachträglich per Telefon oder Email besprochen wurde, ist hier schriftlich festgehalten und muss nun von uns gegengeprüft und unterzeichnet werden. Der Lesestoff für's Wochenende ist gesichert, denn vier Augen sehen mehr als zwei. Aus dem unterschriebenen Protokoll werden anschließend die ersten Vorabzüge erstellt, in welchen wir noch ein letztes Mal Änderungen vornehmen können. Auch dann greift wieder das 4-Augen-Prinzip, denn jeder kleine übersehene Fehler oder jede Änderung danach kann hier später richtig teuer werden.
Beim ersten Durchblättern war die Freude darüber groß, dass neben reichlich Text und den Grundrissen von allen 3 Geschossen auch zum ersten Mal eine Skizze beigefügt war, wie UNSER Haus mit all unseren kleinen Änderungswünschen und der Außenanlage von außen aussehen wird und hilft der Vorstellungskraft ungemein. Unsicher sind wir uns inzwischen bei der Farbgestaltung der Fassade. Der ursprüngliche Plan war ein cremeweißer oder hellblau-/-grauer Putz mit anthrazitfarbenen Fensterrahmen (innen weiß). Da diese jedoch nur einseitig foliert sind und man zu der Haltbarkeit noch keine Langzeiterfahrungen hat (außer, dass sich die komplette Folie bei Beschädigungen ziemlich schnell verabschieden kann,) sind wir ziemlich skeptisch geworden. Zwei weitere Nachteile sind, dass es einen nicht unerheblichen Mehrpreis mit sich bringt und auch, dass es momentan scheinbar ein Trend ist, denn man sieht immer mehr Neubauten mit dieser Fensterfarbe und da wir ja nicht wollen, dass irgendwann die Leute vor unserem Haus stehen und sagen "Guck mal, das ist auch von 2012...", überlegen wir nun, doch eine Farbkombination mit weißen Fenstern zu nehmen. Aber diese Entscheidung müssen wir zum Glück erst in der Bemusterung treffen und die wird voraussichtlich erst im nächsten Jahr sein.
Alles, was während unseres Termins und auch nachträglich per Telefon oder Email besprochen wurde, ist hier schriftlich festgehalten und muss nun von uns gegengeprüft und unterzeichnet werden. Der Lesestoff für's Wochenende ist gesichert, denn vier Augen sehen mehr als zwei. Aus dem unterschriebenen Protokoll werden anschließend die ersten Vorabzüge erstellt, in welchen wir noch ein letztes Mal Änderungen vornehmen können. Auch dann greift wieder das 4-Augen-Prinzip, denn jeder kleine übersehene Fehler oder jede Änderung danach kann hier später richtig teuer werden.
Beim ersten Durchblättern war die Freude darüber groß, dass neben reichlich Text und den Grundrissen von allen 3 Geschossen auch zum ersten Mal eine Skizze beigefügt war, wie UNSER Haus mit all unseren kleinen Änderungswünschen und der Außenanlage von außen aussehen wird und hilft der Vorstellungskraft ungemein. Unsicher sind wir uns inzwischen bei der Farbgestaltung der Fassade. Der ursprüngliche Plan war ein cremeweißer oder hellblau-/-grauer Putz mit anthrazitfarbenen Fensterrahmen (innen weiß). Da diese jedoch nur einseitig foliert sind und man zu der Haltbarkeit noch keine Langzeiterfahrungen hat (außer, dass sich die komplette Folie bei Beschädigungen ziemlich schnell verabschieden kann,) sind wir ziemlich skeptisch geworden. Zwei weitere Nachteile sind, dass es einen nicht unerheblichen Mehrpreis mit sich bringt und auch, dass es momentan scheinbar ein Trend ist, denn man sieht immer mehr Neubauten mit dieser Fensterfarbe und da wir ja nicht wollen, dass irgendwann die Leute vor unserem Haus stehen und sagen "Guck mal, das ist auch von 2012...", überlegen wir nun, doch eine Farbkombination mit weißen Fenstern zu nehmen. Aber diese Entscheidung müssen wir zum Glück erst in der Bemusterung treffen und die wird voraussichtlich erst im nächsten Jahr sein.
Sonntag, 7. August 2011
Architektengespräch
Für Samstag, den 06.08.2011 hatte sich der Architekt von Finger angekündigt. Wir hatten es ja schon fast geahnt, dass das Gras auf dem Grundstück ziemlich hoch sein muss, aber es war inzwischen fast höher als Jule inklusive Stilettos (keine Kommentare an dieser Stelle, bitte!! ;-D) und mit einem normalen Rasenmäher wäre hier kein Durchkommen möglich gewesen. Aber zum Glück leben wir ja auf dem Land und der Sohn vom Eiermann hat einen großen Trecker, mit dem er die Wiese am Freitag noch schnell gemulcht hatte. Eine Aufnahme der Höhen wäre vorher auch gar nicht möglich gewesen.
In den sage und schreibe 10 Stunden Planungsgespräch wurde das komplette Haus von Keller bis Spitzboden detailliert besprochen. So muss z.B. der Keller von 2,50m auf 2,80m erhöht werden, da es sonst Probleme zwischen dem Garagentor und der Deckendämmung geben könnte. Die Vorarbeit im Küchenstudio hat sich auch gelohnt, denn mit den Plänen konnten wir relativ schnell neben den notwendigen Anschlüssen auch die Fenster und Türen im Wohnessbereich positionieren. Auch für den Kamin haben wir einen schönen Platz gefunden, so dass er freisteht und überall in dem großen Raum die Wärme verteilt, ohne den Möbeln zu nahe zu kommen. Das größte Stück Arbeit bedeutete jedoch wie erwartet das Badezimmer, was unsere Köpfe auch wirklich rauchen ließ. Große Dusche, große Wanne, großes Waschbecken - das alles muss so in einem Raum verteilt werden, dass alles passt, gut aussieht und man nicht als erstes auf die Toilette schaut, wenn man den Raum betritt...Mehrere Entwürfe wurden gezeichnet und wieder verworfen, bis der Architekt eine super Idee hatte: die 1m x 1m große Dusche wird nun ein wenig zurückgesetzt, was zu Lasten des dahinterliegenden Raumes geht. Es ist zwar leider eh schon das Kleinere der beiden Kinderzimmer, welches nun ca. einen halben Quadratmeter verliert, da aber die Kinderzimmer eh noch weit entfernte Zukunftsmusik sind, zerbrechen wir uns jetzt nicht den Kopf über Diskussionen, die wir frühestens in 10 Jahren mit ein paar Halbstarken führen müssen. Zur Not wird das Männerzimmer gegen das große Kinderzimmer getauscht, dann hat Frank eben ein großes Zimmer und die beiden Kinderzimmer sind gleich "klein"... ;-)Zwischendurch brachte uns das Pizzataxi eine kleine Stärkung und die Planung mit abschließender Protokollbesprechung dauerte noch bis 20 Uhr an. Ein paar Fragen hat sich der Architekt auch notiert und im Laufe der Woche sollten wir diese per Email beantwortet bekommen. Auch ein paar Bauleistungen werden wir uns sowohl von Fingerhaus anbieten lassen, als auch bei Handwerkern vor Ort anfragen. Am Sonntag sind uns zwar noch weitere Fragen / Ideen gekommen, aber auch diese wurden in der von Fingerhaus bekannten freundlichen und schnellen Art beantwortet. Nun müssen wir warten, bis die Vorabzüge per Post kommen und wir die Änderungen prüfen und freigeben können...
Mittwoch, 20. Juli 2011
Kleine Fortschritte
Trotz Hochzeitsvorbereitungen sind wir in Sachen Hausbau nicht untätig geblieben. Die Finanzierung steht (mit einem Durchschnittszinssatz von 3,58%) und Unterlagen für die KfW-Förderung gingen uns inzwischen von FingerHaus zu. Zum einen sind diese wichtig für die Finanzierung, zum anderen stehen darin alle Auflagen (u.A. was von uns in welcher Stärke gedämmt werden muss), damit unser Haus den entsprechenden KfW-Standard erfüllt und wir die Förderung erhalten.
Von FingerHaus haben wir inzwischen die Vertragsbestätigung erhalten - jetzt gibt es kein zurück mehr. Auch haben wir schon einen groben Zeitplan genannt bekommen, den wir nun irgendwie mit Franks Studienzeiten unter einen Hut bekommen müssen. Geplant ist unser Medley für das zweite Quartal 2012: der Keller im März und das Haus Ende Juni. Von Anfang April bis Ende Juni läuft jedoch der zweite Studienblock, weshalb wir auf einen milden Winter und die fleißigen FH-Mitarbeiter und die neue, zweite Fertigungsstraße hoffen, um alles ein wenig zu beschleunigen. Wie wir nun in vielen Foren und Blogs gelesen haben, lagen zwischen Vertragsunterzeichnung und Stelltermin durchschnittlich ca. 9 Monate. Immer wieder bei Finger nachfragen und alle wichtigen Unterlagen schnell abarbeiten soll hier aber auch sehr hilfreich sein... ;-)
Ging es nach unserem Wunschdenken, würde das Haus schon Anfang März gestellt. Als Bauherr will Frank natürlich bei der Hausstellung dabei sein und sobald das Dach drauf ist, haben wir zwei Wochen Zeit, um das "Ausbaupaket 1" (Dachdämmung, Rigipsplatten an der Decke befestigen) fertigzustellen, bis der Estrich kommt.
Am 06. August haben wir unser Architektengespäch. Wir haben uns im Vorfeld schon die Grundrisse des Medley 310 mit Maßen zusenden lassen. So können wir z.B. mit dem Schornsteinfeger besprechen, welchen Ofen wir nehmen, ob ein teurer Dachzugang nötig ist oder ob eine Reinigungsklappe im OG oder dem Spitzboden ausreichend ist. Da unsere recht neue Küche mit ins Haus ziehen soll, haben wir die Planung der Erweiterung schon ans "Küchenstudio unseres Vertrauens" weitergegeben. Dort weiß man, was wir schon haben und was hinzugekauft werden soll (hmmm... ein 80cm Induktionskochfeld von Neff mit TwistPad...?!?! Mal schauen, ob's noch ins Budget passt :-D) . Das hat zudem den Vorteil, dass man schon die Verteilung der Steckdosen und Lage der Wasseranschlüsse im Architektengespräch festlegen kann. Mit den Vertragsunterlagen haben wir von FH zwar auch noch einen Küchengutschein in Höhe von 2000€ (gültig für Küchen ab 7000€) bekommen, ob wir diesen jedoch beim Küchenstudio in Korbach oder einem Partner in unserer Region (welcher eben leider nicht das Möbelhaus ist, in dem Jule arbeitet) einlösen werden, glauben wir eher nicht. So wie wir bisher gelesen haben, können wir ihn auch nicht gegen etwas anderes in der Bemusterung tauschen und so würde er leider verfallen. Mal mit FH sprechen, was man da machen kann, denn die Küche bei der Konkurrenz kaufen, fällt wohl aus... :-)
Auch Fliesen, Laminat, Wandfarben (alles drei gibt es nun von Schöner Wohnen) und Badmöbel haben wir uns in Baumärkten und auch online angesehen. Wir bleiben immer wieder beim Reuter Badshop hängen, denn die Auswahl und die Preise sind hier sehr gut und helfen uns, ein Bild davon zu bekommen, wie es in unserem Haus und vor allem in unseren Bädern später mal aussehen soll.
So langsam nimmt alles Formen an und wir sind jeden Tag gespannt, was wir alles an interessanten Unterlagen im Briefkasten finden. So hat unsere Verbandsgemeinde uns gestern schon eine Rechnung für's Regenwasser geschickt, noch bevor wir vom Amtsgericht / Notar die Bestätigung haben, dass das Grundstück uns ist. Scheinbar wissen die mehr als wir und wir haben schon mal vorsorglich den Sekt kalt gestellt, damit wir in den nächsten Tagen als frischgebackene Grundstücksbesitzer anstoßen können... :-)
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