Sonntag, 15. Juli 2012

Ausbaupaket 1 fast geschafft - Bauwoche 2

Unsere zweite Urlaubswoche und auch zweite Bauwoche hat richtige Fortschritte gebracht. Am Montag waren die Elektriker im Haus, um die restlichen Arbeiten auszuführen. Die Arbeiten gingen Hand in Hand und so konnte am Spätnachmittag schon die Abnahme erfolgen. Der gelbe Strom fließt auch pünktlich seit diesem Tag ins Haus und den Anschluss der Kellerelektrik an den Stromkasten wird ein befreundeter Elektriker vornehmen. Damit ist der Punkt Elektro für uns erledigt. Auch die Klingel ist schon installiert und zu Jules großer Freude ist auch im Bad schon das Busch-Jäger Unterputz-Radio angeschlossen. Das kleine Ding hat ganz schön Dampf!! :-D 

Damit wir aber auch im restlichen Haus  gut verkabelt sind, hat Frank jeweils 100 Meter Boxenkabel im Wohnzimmer, CAT-7 Kabel und auch SAT-Kabel im ganzen Haus verteilt. Dank der offenen Decken und dem geräumigen Kaminschacht eine ganz einfache Sache. Wie gut, dass wir auf Homeway verzichtet haben, wir haben nun für deutlich weniger Geld viiiieeel mehr Anschlüsse in allen Zimmern (teilweise 2 SAT-Anschlüsse in den Räumen, so bleibt man flexibel mit den Möbeln).

Nachdem die Kabel alle verteilt waren, konnten wir uns auch wieder unserer Hauptaufgabe, dem Ausbaupaket 1, widmen. Die erste Dämmung sowie die Dampfsperre inkl. verklebter Tackerklammern hatten wir in der ersten Woche schon erledigt. Weiter ging es mit der Konterlattung für die zweite Dämmebene. Neben ca. 600 Torx-Schrauben (6 x 100) haben uns unsere 37er-Hölzchen gute Dienste erwiesen. Das war ein super Tipp des FH-Montageteams: da die Glaswolle-Bahnen eine Breite von 38 cm haben, sollten wir uns zwei Kanthölzer auf eine Länge von 37 cm zurechtschneiden und damit die Abstände der Konterlattung festlegen. Gesagt, getan: die Dämmung hält optimal zwischen den Hölzern.
Diese anzubringen war wie gewohnt eine kratzige Angelegenheit, ging aber relativ zügig, so dass wir die Decken schon mit Rigips beplanken konnten. Im OG sind wir fast fertig, wir warten hier noch auf das Kundendienst-Team von Fingerhaus, das den Kaminschacht im EG und DG mit Steinwolle ausfüllt und die davorliegende Wände stellt und diese somit schließt. Bevor diese nicht stehen, können wir weder die bauseitige Ausmauerung im Bereich des Ofenanschlusses vornehmen, noch die Decke vollständig mit Rigips schließen. Wir hoffen, dass das in der kommenden Woche passiert, denn in der Woche darauf soll schon der Estrich kommen und wir wollten es vermeiden, dass die durch die Trocknung entstehende Feuchtigkeit ungehindert auf die Glaswolle trifft. Ein paar kleinere Hausaufgaben haben wir für das Kundendienst-Team auch noch, die wir zwischenzeitlich entdeckt haben.


Damit wir unsere Zeit aber nicht nur mit Warten verbringen, haben wir am Freitag und Samstag im Erdgeschoss mit dem Schließen der Decke begonnen und uns auch die Vorinstallation für die Deckenspots im Bad und in der Küche vorgenommen: 56mm Loch bohren, Kabelschlaufe rausziehen und dann das Kabel zur nächsten Öffnung ziehen, usw. ... Etwas knifflig war es, ohne Möbel die genaue Position der Wohn- und Esszimmerlampen zu bestimmen. Lassen wir uns mal überraschen, wie gut wir das hinbekommen haben. Tatkräftige Unterstützung hatten wir neben Jules Onkel spontan auch von Tristan & Isolde, die eigentlich nur mal schauen wollten, wie weit wir sind. Da man aber bei den schweren Rigipsplatten (trotz Plattenlift) über jede helfende Hand froh und dankbar ist, haben die beiden auch mit angepackt (Danke!!). Außerdem bewiesen die Frauen mit wenigen Sätzen wie "Das passt so nicht!" , dass Logik und räumliches Denken eindeutig eine weibliche Stärke ist... ;-p


Wo wir gerade beim Thema "Warten" sind: dem Telekom-Installateur sind wir inzwischen im 2-Tages-Rhythmus auf den Wecker gegangen und haben ein wenig Druck aufgebaut, dass unser Tiefbauer die Außengestaltung nicht vornehmen kann, solange da noch ein Telefonkabel aus der Grundstücks-Ecke schaut. Außerdem muss die Erdung an der Poti-Schiene ja auch erfolgen, bevor der Estrich drin ist. Die Argumente scheinen gewirkt zu haben: Nächste Woche wollen sie in Nachbars Blumenbeet nach der Lötstelle suchen und unseren Hausanschluss vornehmen. Man darf gespannt sein... Wir glauben es erst, wenn wir telefonieren und surfen können....
Es war ja noch nicht mal geschummelt, denn Tiefbauer Hubert hat diese Woche Aufmaß für die Außengestaltung genommen und wird in den nächsten Tagen ein Angebot schicken.
Etwas schwieriger gestaltet sich die Aufgabe, einen Fliesenleger zu finden. In der kommenden Woche werden die ersten vorbeikommen, sich die Räume ansehen und Angebote erstellen. Wir hoffen nicht, dass wir bei den Preisen rückwärts aus den Schuhen fallen. Selbst verlegen ist bei Fliesen nämlich so eine Sache... :-(

Die Geschichte von unserem Kellerfenster hat auch noch kein eindeutiges Ende genommen. Unser eigentlicher Bauleiter Herr M. hatte uns vor seinem Urlaub gebeten, uns nochmal zu überlegen, wie sehr es uns am Herzen liegen würde, dass die Fenster in einer Linie liegen, da das Versetzen ziemlich kompliziert wäre. Diese Meinung vertrat zunächst auch sein Vertreter Herr J., der uns aber auch bat, ihm per Email ein Bild der Südseite zu schicken. Wir hatten Fingerhaus in der gleichen Email auch einen Vorschlag gemacht, wie wir uns einigen könnten, wenn das Fenster nicht versetzt wird. Ein paar Tage später meldete sich Herr J. und teilte uns mit, dass er sich das Bild genauer angesehen hätte und Fingerhaus nun wahrscheinlich doch den komplizierteren (und für FH auch teureren) Weg gehen würde und das Fenster versetzen würde. Unser Vorschlag wäre zwar für uns im ersten Moment ein Kompromiss, aber damit würden wir auf Dauer gewiss nicht froh und wenn FingerHaus einen derartigen Fehler machen würde, würden sie ihn auch ordentlich beseitigen. Hut ab, andere Firmen hätten den einfacheren Weg genommen, Fingerhaus bzw. Herr J. denkt da im Sinne des Kunden. 
Bis zur endgültigen Entscheidung, bleiben die Verputzer auch erst einmal in Warteposition. Sie hatten diese Woche schon mit den Vorarbeiten begonnen und den schwarzen Gürtel unseres Medleys entfernt, ein paar Stellen ausgebessert und auch die Dachuntersichten das zweite Mal gestrichen.

Heute (Sonntag) hatten wir Besuch von Interessenten unseres Fachberaters Herrn Sch. , die noch in der Entscheidungsfindung sind. Da unser Medley ja noch im Rohbauzustand ist, konnten die beiden sich selbst ein Bild von der Qualität machen ("Nur das Beste"... ;-D - können wir aber bisher nicht verneinen) und manche Fragen -z.B. zum Aufbau der Dämmung- klärten sich durch's Ansehen. Von Keller bis Spitzboden haben wir uns gemeinsam alles angesschaut und vieles gezeigt und erklärt. Viele Fragen kamen uns bekannt vor, denn es waren die gleichen, die wir in dieser Zeit hatten. Wir hoffen, dass wir ihnen die Entscheidung etwas leichter gemacht haben, denn bisher sind wir wirklich davon überzeugt, mit Fingerhaus den richtigen Baupartner zu haben.

Sonntag, 8. Juli 2012

Richtfest

Gestern haben wir den Rohbau standesgemäß eingeweiht, die Feier mit Familie, Freunden, Arbeitskollegen und Nachbarn ging bis ca. 3 Uhr heute Nacht.  Die neuen Nachbarn und unser Freundeskreis ergänzen sich prima, alle sind trinkfest - beste Voraussetzungen für die kommenden Feiern... :-) Der harte Kern durfte nicht eher gehen, bis alle Flaschen Schnaps leer waren.

Für alle BauherrINNEN hier die Rezepte für ein paar leckere Liköre, die auf jeder Feier gut ankommen (bei uns sind fast 6 Liter draufgegangen... ;-D) :

Nimm-2 Schnaps:
  • 1 Tüte Nimm-2-Bonbons
  • 3/4 Liter Doppelkorn
  • 1,5 Liter Multivitaminsaft
Die Bonbons zerstoßen und im Korn auflösen. Regelmäßig umrühren, bis sich die Bonbons aufgelöst haben. Danach mit Multisaft auffüllen. (Schmeckt auch super mit Vanille-Eis)

Kirsch-Likör:
  • 2 Tüten Granini Kirsch Bonbons
  • 3/4 Liter Doppelkorn (für die, die es stärker mögen: 1 Liter Korn)
  • 1,5 Liter Kirschsaft
Gleiches Prinzip wie beim Nimm-2 Schnaps: Bonbons im Korn auflösen und mit dem Saft auffüllen.

Schlumpf-Schnaps:
  • 250 ml Sahne
  • 250 ml Vanille-Joghurt
  • 250 ml Doppelkorn
  • 250 ml Blue Curacao
  • 250 ml Monin Sirup "Weiße Schokolade"
Die Zutaten gut vermischen (schütteln!!) und anschließend kühlen. Mächtig aber sehr lecker!! :-)

Marsala (nach Connys Rezept):
  • 2 Flaschen (je 3/4 Liter) Dornfelder, trocken
  • 1 Flasche Dornfelder (1 Liter), lieblich
  • 1/2 Flasche (ca. 350 ml) brauner Rum (54%)
  • 500 gr brauner Kandiszucker
  • 4 Päckchen Vanillzucker
  • 80 Kaffeebohnen
10 Tage stehen lassen und jeden Tag umrühren (vor dem Abfüllen noch einmal filtern)



...PROST!! ;-) 

Freitag, 6. Juli 2012

Wohnst Du schon oder klebst Du noch...?!

Wie schon erwähnt haben wir mit dem "Ausbaupaket 1" bereits am zweiten Stelltag beginnen können. Die kratzige Glaswolle war schnell in den Bahnen zwischen den Sparren verteilt.  Kreativität bewiesen die Männer beim Befestigen der Dämmung zwischen der Mittelpfette und den Sparren: ein ausgedienter Spanngurt und ein alter Rollogurt wurden in Streifen geschnitten und als Halterung festgetackert. Anschließend konnte die erste Lage Folie angebracht werden und mit den Folienstücken aus den Außenwänden verbunden werden. Die Übergänge wurden fein säuberlich abgeklebt und jede einzelne Tackerklammer, die durch die Folie geschossen wurde, wurde mit einem "Pflaster" versehen. Das grüne Klebeband sieht ja ganz harmlos aus, klebt aber ganz fürchterlich. Bestimmt auch eine super Alternative zu Heißwachsstreifen... Fingerabdrücke haben wir jedenfall keine mehr, die kleben irgendwo zwischen den Schlafzimmern. Mit diesem Höllenzeug hatte die Bauherrin es auch geschafft, sich selber an die Wand zu kleben, weil die Finger nicht mehr aus dem Klebeband raus wollten... ;-)
Für Rätselraten sorgte gestern Abend eine Folie, die aus der Hälfte der Installationswand im Bad herausschaute (ungefähr der komplette Badewannenbereich). Da in der dahinterliegenden Außenwand ebenfalls eine Anschlussfolie vorhanden war, die bis in die Mitte der Schräge reichte, wussten wir hiermit nichts anzufangen - irgendwas war hier zuviel. Nach Rücksprache mit dem Bauleiter ignorieren wir die Folie in der Installationswand einfach (wäre mit einer Innenwand vergleichbar) und lassen sie zwischen der Außenwand und der Installationswand hinunterhängen. Während unseren Überlegungen hatten wir auch hinter der Installationswand herum getastet und festgestellt, dass dahinter die Folie der seitlichen Außenwand nicht mit der Folie der Dachschräge verklebt wurde. Auch hier hatten wir vom Bauleiter das Ok, die Revisionsklappe in der Wand zu öffnen, die Dämmung herauszunehmen und zwischen Außenwand und Installationswand zu krabbeln: sage und schreibe 31cm Abstand haben die Wände. Frank hat sich zuerst hineingewagt und geklebt und da Jule deutlich kleiner ist, musste sie auch nochmal hinein, um nachzuarbeiten und Löcher von Tackerklammern abzudichten. Manchmal hat es Vorteile, wenn man klein ist...


Wenn wir mit dem Obergeschoss durch sind, geht es im Erdgeschoss weiter. Im Bereich der Küche haben wir Deckenspots eingeplant. Um die ideale Position festzulegen, haben wir gestern die Küchenschränke mit Straßenmalkreide eingemalt. Schön groß wird sie und ausreichend Stauraum ist vorhanden, so dass der Bauherr nie wieder fluchen kann, dass wir keinen Platz haben, weil alles mit Tupperware voll ist... ;-)

Im Laufe des Nachmittags zog gestern auch ein schlimmes Gewitter auf - mit Blitz, Donner, Sturm, Hagel, Platzregen und allem was dazu gehört... Feuertaufe für unser Medley und auch für die Drainage. Nachdem wir gesehen haben, was für Bäche sich in kurzer Zeit auf dem Lehmboden im hinteren Grundstücksbereich bilden, sind wir heilfroh, dass Tiefbauer Hubert um den Keller herum alles sehr weitläufig mit grobem Schotter aufgefüllt hat, in dem alles schnell versickert ist. Sonst hätte das schnell anders aussehen können.

Gute Nachrichten gab es heute vom Bauleiter. Wir waren gerade auf dem Heimweg von der Metro und Ikea (@Tristan und Isolde: wir haben keine Deko für's Haus, sondern alles für's Richtfest gekauft ;-D), da klingelte das Handy. Er hatte noch einmal bei Fingerhaus nachgehört und man wird die Abdichtung im gewünschten Bereich der Terrasse nachträglich vom Verputzer einbringen lassen. Somit können wir diese nun doch wie geplant gestalten. Super!!!! Wir freuen uns riesig!! Danke Herr M. und danke nach Frankenberg!
Mit unserem Kellerfenster gestaltet es sich schwieriger, da man nach Rücksprache mit Partnerbau erst abschätzen kann, ob sich das Versetzen auf die Statik auswirkt, wenn die Wand auf ist. Wir haben nun Bedenkzeit bis Dienstag, wie sehr es uns am Herzen liegt, dass alle Fenster gleich angeordnet sind...

Post kam heute auch vom Schorni. Er hatte sich den Kamin am Mittwoch angesehen und sein OK gegeben. Wir müssen nur Fotos von der Stahlhalterung im Spitzboden machen. Diese ist notwenig, da sich ein Holzhaus noch setzt und der Kamin deswegen nicht zwischen Keller- und Erdgeschoss im Estrich einbetoniert werden kann.

Damit haben wir unsere Hausaufgaben für diese Woche erledigt. Nur einer hat den abgesprochenen Termin nicht eingehalten: die Telekom... ;-)

Donnerstag, 5. Juli 2012

Fortsetzung: Stelltag 1 + 2

Nachdem wir in unserem letzten Post nicht viel geschrieben haben, wollen wir das hier nachholen. Wir hatten unseren Bauleiter vorab gefragt, wann das Stellteam ca. beginnen wird, da wir irgendwo was von 5 Uhr morgens gelesen hatten. "Nee, so gegen sechs, halb sieben fangen die an." Als wir um viertel vor 6 zur Baustelle kamen, sahen wir schon am Ortseingang den großen Kran. Panik - wir sind doch wohl  nicht zu spät? Schnell die Brinno auf dem gewohnten Matschberg nach Augenmaß ausgerichtet (und später ein paar mal auf dem gleichen Wege korrigiert - hatte zur Folge, dass der Wintergarten auf dem Video fehlt, Weitwinkel nicht groß genug) und kaum waren wir beim Stellteam, hob auch schon die Nordseite mit dem Kran ab. Noch bevor die erste Kanne Kaffee durch war, standen die Nord- und die Westseite des Erdgeschosses. Von den Nachbarn erfuhren wir später, dass der Kran schon Sonntag spätabends angereist war und das Stellteam seit kurz vor 5 fleißig war.

Die Jungs haben wirklich ein wahnsinniges Tempo vorgelegt. Kleinere Unfälle wie eine Hand zwischen Wand und Geschossdecke (zum Glück glimpflich ausgegangen) gehörten leider genauso dazu, wie kleinere Montageunfälle, die bei den Bauherren kurzzeitig Herzstillstand verursachten, bei den erfahreneren Monteuren nur ein kurzes "Mist, aber kann man ausbessern!" hervorriefen. Die Ostseite hatte kurzzeitig auf dem selbstgesetzten Leerrohr geparkt. Rohr kaputt, Tropfkante eingedellt. Auch war ein Spanngurt der Südseite des OG's zu fest angezogen, so dass die obere Kante eingedrückt ist. Auch das kann man reparieren. Man konnte uns den Schrecken schnell nehmen und der Bauleiter regelt den Rest.

Wir hatten auch zum Glück den ganzen Stelltag über gutes Wetter. Pünktlich nachdem das Dach geschlossen war und die ersten Ziegel auf dem Dach waren, begann es zu regnen. Nachdem wir den ganzen Tag über Interessierten von unserem Haus berichtet und Fragen beantwortet hatten, trudelten nach und nach Nachbarn, Familie, Freunde und auch fast "benachbarte" Fingerhaus-Bauerren ein (Schöne Grüße ;-D), um sich das Medley einmal "nackig" anzusehen. Abends haben wir dann alle zusammen im zukünftigen Schlafzimmer gestanden und mit dem Montageteam auf das Haus angestoßen. Spaß hatten an dem Tag auch die Nachbarskinder, sie hatten sich schon lange auf den Tag gefreut, der auch passenderweise der erste Ferientag war. Sogar einen Baum für's Richtfest haben sie uns gebastelt -  mit allem was dazu gehört, aber da hatten eher die Eltern die Finger im Spiel... ;-) Eine Überraschung hatte uns auch Franks Family aus der Nähe von Frankenberg geschickt: eine kleine lila Werkzeugkiste mit der Aufschrift "Survival-Kit" und einen weiteren Baum für's Richtfest. Zum Überleben war neben einem Kärtchen mit lieben Worten  die perfekte Mischung aus Red Bull und Tuc-Crackern für Frank und Prosecco und Schokolade für Jule eingepackt. DANKE!!!

Beide Bäumchen haben am zweiten Stelltag mit der vorletzten Palette Dachziegel den Weg nach oben gefunden und in der Sonne um die Wette gestrahlt bzw. geweht.
Leider gibt es auch zwei Sachen zu berichten, die nicht so gut geklappt haben, aber bereits gestern von unserem Bauleiter aufgenommen wurden und geklärt werden. Zum einen verläuft das Kellerfenster an der Südseite nicht in einer Flucht mit den beiden darüberliegenden Fenstern des Hauses. Man prüft nun, wie das passieren konnte und ob das Fenster versetzt werden kann. Mehr möchten wir dazu hier noch nicht schreiben, wir werden aber weiter berichten. Was uns ebenfalls Bauchschmerzen bereitet, ist, dass die in der Bemusterung beauftragte Abdichtung im Bereich der Terrasse vergessen wurde. Diese Folie ragt normalerweise unten aus der Hauswand raus und wird über die Fuge zwischen Kellerdecke und Hauswand gelegt, so dass man bis an das Haus Pflastern kann ohne dass Schäden durch Wasser entstehen könnten. Diese fehlt aber bei uns. Der Bauleiter sagte uns zwar eine Gutschrift in Höhe des Betrages in der Bemusterung zu, aber wir hatten uns ja was dabei gedacht, als wir die Abdichtung beauftragt hatten. Nachdem wir uns nun die Werksnormen für die Bereiche ohne Abdichtung noch einmal genauer angesehen hatten, kamen Zweifel auf, ob wir Terrasse nun überhaupt so ausführen können, wie ursprünglich geplant. Das wird vor Ort noch einmal mit dem Bauleiter besprochen, wir hoffen darauf, dass es noch eine andere Möglichkeit zur Abdichtung gibt, als die Wand wieder aufzumachen und die Folie nachträglich einzusetzen. Aber auch hier möchten wir nicht zu viel "meckern" sondern Fingerhaus auch einfach die Möglichkeit lassen, es wie gewohnt vernünftig zu regeln. Bei anderen Herstellern hätten wir ein deutlich schlechteres Gefühl. 

 Nun wieder zurück zu den schönen Dingen:
Am Dienstag waren schon die Elektriker im Haus. Eine wirklich nette Mannschaft, die direkt gute Laune ins Haus brachte. Auch hier konnten wir nur über das Tempo staunen, jeder Handgriff sitzt und im Nullkommanix war mehr als ein halber Kilometer Kabel im Haus verteilt. Am Montag geht es weiter, bis dahin wollen wir auch im Dachgeschoss die Decken gedämmt und geschlossen haben.  Gestern (Mittwoch) haben wir dann den ersten Rundgang mit dem Bauleiter gemacht, bevor das Montageteam sich verabschiedet hat und uns zum ersten Mal mit unserem Haus alleine gelassen hat. So langsam lernen wir uns kennen... ;-) Von der Raumaufteilung sind wir absolut begeistert, hell und groß wirken die Räume und auch der Flur mit den beiden Lichtbändern und der mitlaufenden Treppenwand wirken einladend, wenn man das Haus betritt. Wir sind echt überwältigt und froh und möchten uns auch hier noch einmal ganz, ganz herzlich bei unserem Berater Herrn Schneeweis bedanken, der uns diesen Grundriss vorgelegt und uns von Fingerhaus überzeugt hat. Bedanken möchten wir uns auch bei ihm, für die nette Geste, die wir gestern in der Post hatten, quasi ein Fingerhaus Starter Paket mit vielen nützlichen Dingen.


Inzwischen haben wir auch mit dem gefürchteten Ausbaupaket 1 begonnen. Die Dämmung (Glaswolle - kratzt ganz fürchterlich und sorgt trotz Maske für 2 Tage Dauerschnupfen) ist unterm Dach und die ersten Bahnen Folie sind festgetackert. Aber auch hier warten so manche Überraschungen, die man erst mit dem Bauleiter besprechen sollte (Infos folgen, wenn wir wissen, wie man es richtig macht ;-D), bevor man weiter macht.
Frische Luft schnappen und die Aussicht aus dem OG genießen...

Sooo, das waren unsere "Erlebnisse" seit der Hausstellung. Wir haben noch 2,5 Wochen Urlaub und langweilig wird uns gewiss nicht...

Montag, 2. Juli 2012

HAUSSTELLUNG - HALLO, MEDLEY!!

Wir lassen einfach Bilder sprechen, da wir immer noch ein wenig sprachlos sind. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Tagen Zeit finden, etwas detaillierter über diesen spannenden Tag zu berichten.















Sonntag, 1. Juli 2012

3, 2, 1 ...

In guten zehn Stunden geht es los. Mann, sind wir aufgeregt...!! :-)
Die Vorfreude ist wahnsinnig groß und wir werden gewiss heute Nacht gar nicht schlafen können. Müssen wir aber, denn um 6:00 Uhr beginnt das Montageteam und da wollen wir natürlich fit sein.

Tag 3 und Tag 2 vor der Hausstellung sind im Blog leider auf der Strecke geblieben, da wir gestern auf einer Hochzeit waren. Aber sie sollen natürlich hier nicht vergessen werden.
Freitag: gegen acht Uhr morgens meldete sich die Spedition, die die Dachziegel bringen sollte, ob jemand von uns kommen wolle, wenn sie abladen. Da wir beide arbeiten waren, ging das leider nicht, aber es war ja auch nicht zwingend notwendig. 10 Paletten Dachziegel und 3 Paletten Zubehör haben ihren Platz vor dem Kamin gefunden und auch ein neues Dixi steht am anderen Ende des Grundstücks. Gegen Mittag meldete sich auch Partnerbau, sie wollten die Deckenstützen aus dem Keller holen (gut für uns, dann kann die Deckendämmung endlich fertig gestellt werden). Die größte Überraschung kam aber dann Abends. Während Frank und Jules Papa die Bautreppe aufbauten, bog auf einmal gegen 17 Uhr ein Fingerhaus-LKW in unsere Straße ein und brachte schon den ersten Teil vom Haus. Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet!! Herzklopfen!!! Ein Teil des Obergeschosses steht nun wasserdicht verpackt auf dem Parkplatz, nur die farbigen Dachuntersichten schauen aus der Plane heraus. Diese sind gegen den Regen mit Stretchfolie umwickelt. Obwohl er noch gute 2 Stunden Heimfahrt vor sich hatte, es Freitag war und der gute Mann bestimmt auch lieber schon im Wochenende wäre, war der LKW-Fahrer sehr sehr nett - wie  alle Mitarbeiter von Fingerhaus, die wir bisher kennengelernt haben. 


Den "verlorenen" Arbeitstag  haben wir heute kurzerhand nachgeholt. Elektrik und Deckendämmung sind fertig, die verputzte Wand hat auch ihren ersten Anstrich bekommen. Es kann also losgehen...