Sonntag, 8. Juli 2012

Richtfest

Gestern haben wir den Rohbau standesgemäß eingeweiht, die Feier mit Familie, Freunden, Arbeitskollegen und Nachbarn ging bis ca. 3 Uhr heute Nacht.  Die neuen Nachbarn und unser Freundeskreis ergänzen sich prima, alle sind trinkfest - beste Voraussetzungen für die kommenden Feiern... :-) Der harte Kern durfte nicht eher gehen, bis alle Flaschen Schnaps leer waren.

Für alle BauherrINNEN hier die Rezepte für ein paar leckere Liköre, die auf jeder Feier gut ankommen (bei uns sind fast 6 Liter draufgegangen... ;-D) :

Nimm-2 Schnaps:
  • 1 Tüte Nimm-2-Bonbons
  • 3/4 Liter Doppelkorn
  • 1,5 Liter Multivitaminsaft
Die Bonbons zerstoßen und im Korn auflösen. Regelmäßig umrühren, bis sich die Bonbons aufgelöst haben. Danach mit Multisaft auffüllen. (Schmeckt auch super mit Vanille-Eis)

Kirsch-Likör:
  • 2 Tüten Granini Kirsch Bonbons
  • 3/4 Liter Doppelkorn (für die, die es stärker mögen: 1 Liter Korn)
  • 1,5 Liter Kirschsaft
Gleiches Prinzip wie beim Nimm-2 Schnaps: Bonbons im Korn auflösen und mit dem Saft auffüllen.

Schlumpf-Schnaps:
  • 250 ml Sahne
  • 250 ml Vanille-Joghurt
  • 250 ml Doppelkorn
  • 250 ml Blue Curacao
  • 250 ml Monin Sirup "Weiße Schokolade"
Die Zutaten gut vermischen (schütteln!!) und anschließend kühlen. Mächtig aber sehr lecker!! :-)

Marsala (nach Connys Rezept):
  • 2 Flaschen (je 3/4 Liter) Dornfelder, trocken
  • 1 Flasche Dornfelder (1 Liter), lieblich
  • 1/2 Flasche (ca. 350 ml) brauner Rum (54%)
  • 500 gr brauner Kandiszucker
  • 4 Päckchen Vanillzucker
  • 80 Kaffeebohnen
10 Tage stehen lassen und jeden Tag umrühren (vor dem Abfüllen noch einmal filtern)



...PROST!! ;-) 

Freitag, 6. Juli 2012

Wohnst Du schon oder klebst Du noch...?!

Wie schon erwähnt haben wir mit dem "Ausbaupaket 1" bereits am zweiten Stelltag beginnen können. Die kratzige Glaswolle war schnell in den Bahnen zwischen den Sparren verteilt.  Kreativität bewiesen die Männer beim Befestigen der Dämmung zwischen der Mittelpfette und den Sparren: ein ausgedienter Spanngurt und ein alter Rollogurt wurden in Streifen geschnitten und als Halterung festgetackert. Anschließend konnte die erste Lage Folie angebracht werden und mit den Folienstücken aus den Außenwänden verbunden werden. Die Übergänge wurden fein säuberlich abgeklebt und jede einzelne Tackerklammer, die durch die Folie geschossen wurde, wurde mit einem "Pflaster" versehen. Das grüne Klebeband sieht ja ganz harmlos aus, klebt aber ganz fürchterlich. Bestimmt auch eine super Alternative zu Heißwachsstreifen... Fingerabdrücke haben wir jedenfall keine mehr, die kleben irgendwo zwischen den Schlafzimmern. Mit diesem Höllenzeug hatte die Bauherrin es auch geschafft, sich selber an die Wand zu kleben, weil die Finger nicht mehr aus dem Klebeband raus wollten... ;-)
Für Rätselraten sorgte gestern Abend eine Folie, die aus der Hälfte der Installationswand im Bad herausschaute (ungefähr der komplette Badewannenbereich). Da in der dahinterliegenden Außenwand ebenfalls eine Anschlussfolie vorhanden war, die bis in die Mitte der Schräge reichte, wussten wir hiermit nichts anzufangen - irgendwas war hier zuviel. Nach Rücksprache mit dem Bauleiter ignorieren wir die Folie in der Installationswand einfach (wäre mit einer Innenwand vergleichbar) und lassen sie zwischen der Außenwand und der Installationswand hinunterhängen. Während unseren Überlegungen hatten wir auch hinter der Installationswand herum getastet und festgestellt, dass dahinter die Folie der seitlichen Außenwand nicht mit der Folie der Dachschräge verklebt wurde. Auch hier hatten wir vom Bauleiter das Ok, die Revisionsklappe in der Wand zu öffnen, die Dämmung herauszunehmen und zwischen Außenwand und Installationswand zu krabbeln: sage und schreibe 31cm Abstand haben die Wände. Frank hat sich zuerst hineingewagt und geklebt und da Jule deutlich kleiner ist, musste sie auch nochmal hinein, um nachzuarbeiten und Löcher von Tackerklammern abzudichten. Manchmal hat es Vorteile, wenn man klein ist...


Wenn wir mit dem Obergeschoss durch sind, geht es im Erdgeschoss weiter. Im Bereich der Küche haben wir Deckenspots eingeplant. Um die ideale Position festzulegen, haben wir gestern die Küchenschränke mit Straßenmalkreide eingemalt. Schön groß wird sie und ausreichend Stauraum ist vorhanden, so dass der Bauherr nie wieder fluchen kann, dass wir keinen Platz haben, weil alles mit Tupperware voll ist... ;-)

Im Laufe des Nachmittags zog gestern auch ein schlimmes Gewitter auf - mit Blitz, Donner, Sturm, Hagel, Platzregen und allem was dazu gehört... Feuertaufe für unser Medley und auch für die Drainage. Nachdem wir gesehen haben, was für Bäche sich in kurzer Zeit auf dem Lehmboden im hinteren Grundstücksbereich bilden, sind wir heilfroh, dass Tiefbauer Hubert um den Keller herum alles sehr weitläufig mit grobem Schotter aufgefüllt hat, in dem alles schnell versickert ist. Sonst hätte das schnell anders aussehen können.

Gute Nachrichten gab es heute vom Bauleiter. Wir waren gerade auf dem Heimweg von der Metro und Ikea (@Tristan und Isolde: wir haben keine Deko für's Haus, sondern alles für's Richtfest gekauft ;-D), da klingelte das Handy. Er hatte noch einmal bei Fingerhaus nachgehört und man wird die Abdichtung im gewünschten Bereich der Terrasse nachträglich vom Verputzer einbringen lassen. Somit können wir diese nun doch wie geplant gestalten. Super!!!! Wir freuen uns riesig!! Danke Herr M. und danke nach Frankenberg!
Mit unserem Kellerfenster gestaltet es sich schwieriger, da man nach Rücksprache mit Partnerbau erst abschätzen kann, ob sich das Versetzen auf die Statik auswirkt, wenn die Wand auf ist. Wir haben nun Bedenkzeit bis Dienstag, wie sehr es uns am Herzen liegt, dass alle Fenster gleich angeordnet sind...

Post kam heute auch vom Schorni. Er hatte sich den Kamin am Mittwoch angesehen und sein OK gegeben. Wir müssen nur Fotos von der Stahlhalterung im Spitzboden machen. Diese ist notwenig, da sich ein Holzhaus noch setzt und der Kamin deswegen nicht zwischen Keller- und Erdgeschoss im Estrich einbetoniert werden kann.

Damit haben wir unsere Hausaufgaben für diese Woche erledigt. Nur einer hat den abgesprochenen Termin nicht eingehalten: die Telekom... ;-)

Donnerstag, 5. Juli 2012

Fortsetzung: Stelltag 1 + 2

Nachdem wir in unserem letzten Post nicht viel geschrieben haben, wollen wir das hier nachholen. Wir hatten unseren Bauleiter vorab gefragt, wann das Stellteam ca. beginnen wird, da wir irgendwo was von 5 Uhr morgens gelesen hatten. "Nee, so gegen sechs, halb sieben fangen die an." Als wir um viertel vor 6 zur Baustelle kamen, sahen wir schon am Ortseingang den großen Kran. Panik - wir sind doch wohl  nicht zu spät? Schnell die Brinno auf dem gewohnten Matschberg nach Augenmaß ausgerichtet (und später ein paar mal auf dem gleichen Wege korrigiert - hatte zur Folge, dass der Wintergarten auf dem Video fehlt, Weitwinkel nicht groß genug) und kaum waren wir beim Stellteam, hob auch schon die Nordseite mit dem Kran ab. Noch bevor die erste Kanne Kaffee durch war, standen die Nord- und die Westseite des Erdgeschosses. Von den Nachbarn erfuhren wir später, dass der Kran schon Sonntag spätabends angereist war und das Stellteam seit kurz vor 5 fleißig war.

Die Jungs haben wirklich ein wahnsinniges Tempo vorgelegt. Kleinere Unfälle wie eine Hand zwischen Wand und Geschossdecke (zum Glück glimpflich ausgegangen) gehörten leider genauso dazu, wie kleinere Montageunfälle, die bei den Bauherren kurzzeitig Herzstillstand verursachten, bei den erfahreneren Monteuren nur ein kurzes "Mist, aber kann man ausbessern!" hervorriefen. Die Ostseite hatte kurzzeitig auf dem selbstgesetzten Leerrohr geparkt. Rohr kaputt, Tropfkante eingedellt. Auch war ein Spanngurt der Südseite des OG's zu fest angezogen, so dass die obere Kante eingedrückt ist. Auch das kann man reparieren. Man konnte uns den Schrecken schnell nehmen und der Bauleiter regelt den Rest.

Wir hatten auch zum Glück den ganzen Stelltag über gutes Wetter. Pünktlich nachdem das Dach geschlossen war und die ersten Ziegel auf dem Dach waren, begann es zu regnen. Nachdem wir den ganzen Tag über Interessierten von unserem Haus berichtet und Fragen beantwortet hatten, trudelten nach und nach Nachbarn, Familie, Freunde und auch fast "benachbarte" Fingerhaus-Bauerren ein (Schöne Grüße ;-D), um sich das Medley einmal "nackig" anzusehen. Abends haben wir dann alle zusammen im zukünftigen Schlafzimmer gestanden und mit dem Montageteam auf das Haus angestoßen. Spaß hatten an dem Tag auch die Nachbarskinder, sie hatten sich schon lange auf den Tag gefreut, der auch passenderweise der erste Ferientag war. Sogar einen Baum für's Richtfest haben sie uns gebastelt -  mit allem was dazu gehört, aber da hatten eher die Eltern die Finger im Spiel... ;-) Eine Überraschung hatte uns auch Franks Family aus der Nähe von Frankenberg geschickt: eine kleine lila Werkzeugkiste mit der Aufschrift "Survival-Kit" und einen weiteren Baum für's Richtfest. Zum Überleben war neben einem Kärtchen mit lieben Worten  die perfekte Mischung aus Red Bull und Tuc-Crackern für Frank und Prosecco und Schokolade für Jule eingepackt. DANKE!!!

Beide Bäumchen haben am zweiten Stelltag mit der vorletzten Palette Dachziegel den Weg nach oben gefunden und in der Sonne um die Wette gestrahlt bzw. geweht.
Leider gibt es auch zwei Sachen zu berichten, die nicht so gut geklappt haben, aber bereits gestern von unserem Bauleiter aufgenommen wurden und geklärt werden. Zum einen verläuft das Kellerfenster an der Südseite nicht in einer Flucht mit den beiden darüberliegenden Fenstern des Hauses. Man prüft nun, wie das passieren konnte und ob das Fenster versetzt werden kann. Mehr möchten wir dazu hier noch nicht schreiben, wir werden aber weiter berichten. Was uns ebenfalls Bauchschmerzen bereitet, ist, dass die in der Bemusterung beauftragte Abdichtung im Bereich der Terrasse vergessen wurde. Diese Folie ragt normalerweise unten aus der Hauswand raus und wird über die Fuge zwischen Kellerdecke und Hauswand gelegt, so dass man bis an das Haus Pflastern kann ohne dass Schäden durch Wasser entstehen könnten. Diese fehlt aber bei uns. Der Bauleiter sagte uns zwar eine Gutschrift in Höhe des Betrages in der Bemusterung zu, aber wir hatten uns ja was dabei gedacht, als wir die Abdichtung beauftragt hatten. Nachdem wir uns nun die Werksnormen für die Bereiche ohne Abdichtung noch einmal genauer angesehen hatten, kamen Zweifel auf, ob wir Terrasse nun überhaupt so ausführen können, wie ursprünglich geplant. Das wird vor Ort noch einmal mit dem Bauleiter besprochen, wir hoffen darauf, dass es noch eine andere Möglichkeit zur Abdichtung gibt, als die Wand wieder aufzumachen und die Folie nachträglich einzusetzen. Aber auch hier möchten wir nicht zu viel "meckern" sondern Fingerhaus auch einfach die Möglichkeit lassen, es wie gewohnt vernünftig zu regeln. Bei anderen Herstellern hätten wir ein deutlich schlechteres Gefühl. 

 Nun wieder zurück zu den schönen Dingen:
Am Dienstag waren schon die Elektriker im Haus. Eine wirklich nette Mannschaft, die direkt gute Laune ins Haus brachte. Auch hier konnten wir nur über das Tempo staunen, jeder Handgriff sitzt und im Nullkommanix war mehr als ein halber Kilometer Kabel im Haus verteilt. Am Montag geht es weiter, bis dahin wollen wir auch im Dachgeschoss die Decken gedämmt und geschlossen haben.  Gestern (Mittwoch) haben wir dann den ersten Rundgang mit dem Bauleiter gemacht, bevor das Montageteam sich verabschiedet hat und uns zum ersten Mal mit unserem Haus alleine gelassen hat. So langsam lernen wir uns kennen... ;-) Von der Raumaufteilung sind wir absolut begeistert, hell und groß wirken die Räume und auch der Flur mit den beiden Lichtbändern und der mitlaufenden Treppenwand wirken einladend, wenn man das Haus betritt. Wir sind echt überwältigt und froh und möchten uns auch hier noch einmal ganz, ganz herzlich bei unserem Berater Herrn Schneeweis bedanken, der uns diesen Grundriss vorgelegt und uns von Fingerhaus überzeugt hat. Bedanken möchten wir uns auch bei ihm, für die nette Geste, die wir gestern in der Post hatten, quasi ein Fingerhaus Starter Paket mit vielen nützlichen Dingen.


Inzwischen haben wir auch mit dem gefürchteten Ausbaupaket 1 begonnen. Die Dämmung (Glaswolle - kratzt ganz fürchterlich und sorgt trotz Maske für 2 Tage Dauerschnupfen) ist unterm Dach und die ersten Bahnen Folie sind festgetackert. Aber auch hier warten so manche Überraschungen, die man erst mit dem Bauleiter besprechen sollte (Infos folgen, wenn wir wissen, wie man es richtig macht ;-D), bevor man weiter macht.
Frische Luft schnappen und die Aussicht aus dem OG genießen...

Sooo, das waren unsere "Erlebnisse" seit der Hausstellung. Wir haben noch 2,5 Wochen Urlaub und langweilig wird uns gewiss nicht...

Montag, 2. Juli 2012

HAUSSTELLUNG - HALLO, MEDLEY!!

Wir lassen einfach Bilder sprechen, da wir immer noch ein wenig sprachlos sind. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Tagen Zeit finden, etwas detaillierter über diesen spannenden Tag zu berichten.















Sonntag, 1. Juli 2012

3, 2, 1 ...

In guten zehn Stunden geht es los. Mann, sind wir aufgeregt...!! :-)
Die Vorfreude ist wahnsinnig groß und wir werden gewiss heute Nacht gar nicht schlafen können. Müssen wir aber, denn um 6:00 Uhr beginnt das Montageteam und da wollen wir natürlich fit sein.

Tag 3 und Tag 2 vor der Hausstellung sind im Blog leider auf der Strecke geblieben, da wir gestern auf einer Hochzeit waren. Aber sie sollen natürlich hier nicht vergessen werden.
Freitag: gegen acht Uhr morgens meldete sich die Spedition, die die Dachziegel bringen sollte, ob jemand von uns kommen wolle, wenn sie abladen. Da wir beide arbeiten waren, ging das leider nicht, aber es war ja auch nicht zwingend notwendig. 10 Paletten Dachziegel und 3 Paletten Zubehör haben ihren Platz vor dem Kamin gefunden und auch ein neues Dixi steht am anderen Ende des Grundstücks. Gegen Mittag meldete sich auch Partnerbau, sie wollten die Deckenstützen aus dem Keller holen (gut für uns, dann kann die Deckendämmung endlich fertig gestellt werden). Die größte Überraschung kam aber dann Abends. Während Frank und Jules Papa die Bautreppe aufbauten, bog auf einmal gegen 17 Uhr ein Fingerhaus-LKW in unsere Straße ein und brachte schon den ersten Teil vom Haus. Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet!! Herzklopfen!!! Ein Teil des Obergeschosses steht nun wasserdicht verpackt auf dem Parkplatz, nur die farbigen Dachuntersichten schauen aus der Plane heraus. Diese sind gegen den Regen mit Stretchfolie umwickelt. Obwohl er noch gute 2 Stunden Heimfahrt vor sich hatte, es Freitag war und der gute Mann bestimmt auch lieber schon im Wochenende wäre, war der LKW-Fahrer sehr sehr nett - wie  alle Mitarbeiter von Fingerhaus, die wir bisher kennengelernt haben. 


Den "verlorenen" Arbeitstag  haben wir heute kurzerhand nachgeholt. Elektrik und Deckendämmung sind fertig, die verputzte Wand hat auch ihren ersten Anstrich bekommen. Es kann also losgehen...

Donnerstag, 28. Juni 2012

Noch 4 Tage...

Heute Mittag  ist der Kamin mit Zubehör angeliefert worden. Von den Dachziegeln war weit und breit noch nichts zu sehen. Wir rechnen damit, dass sie morgen angeliefert werden. Auch ein neues Dixiklo wird wohl noch ein Platz auf dem Grundstück finden, das erste war genauso plötzlich wie es aufgetaucht war, auch wieder verschwunden... ;-)

Jules Papa hat auch die beiden Bautreppen bei unserem Treppenbauer abgeholt. Laut Hersteller sind diese in je 15 Minuten aufgebaut, so dass wir das am Stelltag schnell machen können.
Wir haben in den letzten Tagen ein paar Fliesenleger kontaktiert und sobald das Haus gestellt ist, werden sie uns Angebote erstellen. Entschieden haben wir uns inzwischen übrigens für die New York Vision 600 (60 x 60cm). Diese ist im Musterhaus in Mülheim-Kärlich verlegt und gefällt uns besser als die Monaco, da sie von der Farbe her neutraler ist. Die Monaco bleibt für die Bäder aber immer noch im Rennen.

So, jetzt ist Anpfiff... CIAO! ;-)

Mittwoch, 27. Juni 2012

Noch 5 Tage...

In weniger als einer Woche sind wir Hausbesitzer, aber dieses Gefühl ist irgendwie immer noch nicht so ganz angekommen. Zwar arbeitet man am Keller, man hat jedoch noch nicht ganz verinnerlicht, dass das wirklich die eigenen vier Wände sind.


Heute hat der Stromanschluss Gesellschaft von der Wasseruhr bekommen. Jules Papa war auch diese Woche wieder sehr, sehr fleißig und hat die komplette Elektroinstallation im Keller vorbereitet, so dass diese nur noch an den Zählerkasten angeklemmt werden muss. Über 100 Meter Kabel hat er verteilt. Fingerhaus kann also im Haus alle Anschlüsse fortführen. Zum Glück wurden die Erdarbeiten gestern abgeschlossen, denn heute hatten wir zur Abwechslung mal Regen. Inzwischen kommen uns erste Zweifel, ob wir nicht doch besser noch eine Zisterne im Garten eingegraben hätten; die wäre immer gut gefüllt, falls doch mal eine Trockenzeit kommt.

Für einen kleinen Lacher auf beiden Seiten sorgte heute Morgen unser Schornsteinfeger mit seinem Anruf: "Sagen Sie mal, wo ist denn Ihr Haus in dem ich den Schornstein abnehmen soll? Ich stehe hier und hier ist nur ein Keller!?" Er hatte den Termin verwechselt und kommt nächste Woche Mittwoch noch einmal wieder, dann sind auch Haus und Kamin da... :-D Wir mussten beide herzlich lachen und es scheint von den bisherigen Telefonaten her so, als ob wir einen sehr netten Schorni haben. Sehr beruhigend, denn die Schornis können einem wohl auch schon mal das Leben schwer machen, wenn ihnen was nicht passt. Hoffen wir mal, dass der erste Eindruck sich bestätigt.

Frank hat heute alle Teile für die SAT-Anlage und den Durchlauferhitzer für die Badewanne bestellt. Zwar sind wir eigentlich immer dafür, die örtlichen Anbieter zu unterstützen, aber bei über 100€ Unterschied für das gleiche Gerät, bestellen wir doch lieber online. Dafür wird der Estrich im Keller von einem regionalen Anbieter gelegt. Ein bißchen enttäuscht bezüglich des Preises waren wir von der Firma, die auch im Auftrag von Fingerhaus im restlichen Haus den Estrich legen wird. Wir hatten gehofft, wenn alles aus einer Hand kommt, macht man uns auch einen guten Preis. Er lag aber nur 200€ unter dem Preis, der uns in der 1. Mehr- / Minderkostenliste direkt von FH genannt wurde und dann hätte Fingerhaus die Gewährleistung übernommen (Vorteil: alle Gewerke aus einer Hand). Der regionale Anbieter lag unverhandelt schon fast 1000€ (!!!) unter dem Preis seines Konkurrenten, somit fiel uns diese Entscheidung recht einfach. Vergleichen lohnt sich also immer.

Die 2-tägige Straßensperrung für die Hausstellung wurde schon letzte Woche beantragt. Diesmal wird der Schilderwald etwas großzügiger ausfallen, so dass er auch nicht wieder von Neugierigen ignoriert und umfahren werden kann... ;-)

Dienstag, 26. Juni 2012

Countdown... noch 6 Tage

Alles wird gut... die Krater von gestern sind beseitigt, Strom und Wasser sind im Haus, der Lagerplatz für Kamin & Ziegel ist wieder nutzbar und die Entwässerungsanschlüsse haben auch nach einigem hin und her einen Weg in den jeweiligen Kanal gefunden -  dank Einsatz und Connections unseres Tiefbauers zum Amt sogar noch unkomplizierter und dadurch billiger als erwartet... ;-) 
Verstärkung bekamen wir heute Morgen auch noch von dem vom RWE beauftragten Tiefbauer, der den Hausanschluss legte. Er konnte auch feststellen, wo die Telekom vermutlich ihr Kabel verloren hat - unter einem Strauch in Nachbars Beet. Klar, wo auch sonst... Damit die Telekom nicht noch am freitag Nachmittag auf die Idee kommt, die Straße aufzureißen und damit die Hausstellung zu gefährden, haben wir den zuständigen Monteur (sehr nett und hilfsbereit, kann nur ein Sub sein ;-D) angerufen und mit ihm abgestimmt, dass er im Laufe der nächsten Woche vorbeikommt, wenn die Elektriker im Haus werkeln. Das Kabel liegt schon im Leerrohr und so kann er immerhin im Haus alles vorbereiten Der Anschluss an die Lötstelle in Nachbars Garten kann ja erfolgen wenn der Kran weg ist. Unser Bauleiter ließ der Telekom übrigens ausrichten, falls die Straße für die Kabelsuche geöffnet wird und das Haus deswegen nicht gestellt werden kann, bekommen sie das in Rechnung gestellt - knappe 1000€ pro Stunde fürs komplette Stellteam...


Die Jungs waren wirklich fleißig und haben die Baustelle nach über 12 Stunden Knochenjob wirklich vorbildlich verlassen und alle Arbeiten erledigt. Wirklich top!!!
Wir sagen DANKE!
Wenn das Haus steht, und man die genaue Position der Regenrinnen kennt, werden diese und die Drainage nur noch an den vorbereiteten Kanal angeschlossen und damit dürfte die Einfahrt dann auch das letzte Mal aufgebuddelt werden.


Montag, 25. Juni 2012

Meteoriteneinschlag...?!?

Das vergangene Wochenende haben wir genutzt, um die bereits angebrachte Dämmung zu verputzen, die Elektroinstallation voranzutreiben, mal wieder zu streichen und so weit es eben ging, die Deckendämmung anzubringen - die Deckenstützen werden erst im Laufe der Woche von Partnerbau entfernt.
Das Verputzen war recht einfach und ging selbst mir (Bauherr) als Neuling gut von der Hand: Zunächst wurde der bekannte Sakret Klebe- und Armierungsmörtel mit einer Zahnkelle in mittlerer Größe (6-8 mm Zähne) auf die gedämmte Wand jeweils 1 Meter breit aufgetragen. Danach wurde das bereits auf richtige Länge gekürzte Armierungsgewebe auf den Mörtel gelegt und grob fixiert. Danach wurde das Gewebe mit einer normalen Glättkelle durch Überstreifen mit leichtem Druck in den Mörtel eingearbeitet, bis das Gewebe nicht mehr zu sehen war. Abschließend die Wand schön glatt verputzen. Nach 3-4 Tagen Trockenzeit kann dann der Sperrgrund und die Farbe aufgetragen werden. Zeitaufwand mit zwei Personen: ca. 3 Stunden. Verbrauchtes Material: 3 Sack je 25 Kg Mörtel,ca. 25m x 1m Armierungsgewebe für 25m² Wandfläche.
 

Die Erdarbeiten haben auch große Fortschritte gemacht, man kann sogar schon den späteren Garten erahnen, das Grundstück sieht auf einmal riesig aus... :-) Der erste unserer Matschberge wurde auf dem Grundstück verteilt und man darf sich wundern, wie wenig davon letzten Endes übrig geblieben ist, obwohl der Großteil der Anschüttung rund um den Keller ja aus Schotter besteht. Der Mutterboden muss noch eine Zeit lang aufgetürmt auf seine Verteilung warten.  Das Podest vorm Eingang und die Zugänge zur Haustür, welche man über eine Treppe auf unserem Grundstück und auch über eine flache Verbindung zum Fußgängerweg erreichen soll, wurden vorbereitet. Ob diese Arbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, steht noch in den Sternen - wir glauben es aber eher nicht.


Eigentlich hatte unser Tiefbauer uns am Freitag schon mitgeteilt, dass er leider mit den Hausanschlüssen bis nach der Hausstellung warten muss, da er ein anderes Projekt nicht weiter aufschieben könne. Das hätten wir dann mit dem Bauleiter abstimmen müssen, aber wirklich froh darüber waren wir nicht. Glück für uns, dass ihm das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und heute Morgen um halb acht der Anruf kam, dass man unsere Hausanschlüsse doch noch diese Woche machen werde, man würde auf der Baustelle aber noch ein paar Pläne benötigen. Da es fast direkt auf dem Weg zu Jules Arbeit liegt, wurden diese eine halbe Stunde später gebracht. In der Zwischenzeit war auch schon ein Mitarbeiter der Wasserwerke vor Ort gewesen, um die Zuleitungen und Entwässerung abzustimmen. Stand der Dinge bei Jules Ankunft: Mitarbeiter weg, dafür die Info hinterlassen "Ätsch, den Anschluss an den Regenwasserkanal zahlen wir aber nicht!". Ursprünglich war vereinbart, dass man sich die Kosten teilt, damit wir das Dach- und Drainagewasser in den vorhandenen Kanal einleiten können. Ein Anruf auf dem Amt ergab: "Doch, doch... wir beteiligen uns schon daran!" Man darf gespannt sein, wie die Aufteilung ausfällt, immerhin muss ein Teil des Fußgängerweges geöffnet werden und auch die Materialkosten sind nicht gerade ein Schnäppchen. Aber es muss ja gemacht werden, und so konnte der Tiefbauer loslegen. Soviel zur Entwässerung. Die Grabungen nach dem Frischwasser- und auch nach dem Stromanschluss müssen etwas von einer Schatzsuche gehabt haben, denn die vorhandenen Pläne waren nicht sehr exakt. Aber am Ende des Tages hatte man die Anschlüsse freigelegt.
Den Vogel abgeschossen haben -mal wieder- unsere Magenta-farbenen Freunde mit dem großen "T": Der Antrag auf einen Telefonanschluss lag dort seit August 2011 vor, also fast 11 Monate. Nachdem wir nach gefühlten 1000 Stunden Warteschleifen und Weiterverbinden froh waren, einen Ansprechpartner zu haben, stellte die Telekom dann heute auf dem Grundstück fest:
"Och, hier ist ja nirgendwo ein Kabel... das ist ja doof!" Gut, dass man das eine Woche vor der Hausstellung feststellt. Alles andere wäre auch untypisch gewesen...  :-(
Das Ende vom Lied ist, dass der Tiefbauer ein Leerrohr an die Grundstücksgrenze zieht und die Telekom sich was ausdenken darf, wie sie da jetzt ein Kabel hineinbekommt. Immerhin haben wir das Kabel, welches auf dem Grundstück verlegt wird, schon erhalten. Nach der Aktion ist jedenfalls klar, dass wir im Haus den Telefon- und Internetanschluss von der Konkurrenz beziehen werden. Zitat Bauherr: "Da gibt es den gleichen schlechten Service, aber für deutlich weniger Geld!" ...und die Chancen stehen besser, dass wir mit dem Umzug nicht von der Außenwelt abgeschnitten sind. ;-)
Am Ende des Tages waren 3/4 der Einfahrt wieder aufgerissen / umgegraben und morgen erfolgt der Rest. Dann liegt wohl auch kein Steinchen mehr da, wo es vorher war, aber wir haben Strom, Wasser und zumindest theoretisch sogar Telefon. Hier sind die Bilder von der Mondlandschaft von heute Abend:


Wir hoffen, dass das bis Mittwoch Abend alles über die Bühne ist, denn Ende der Woche sollen die Dachziegel und der Kamin angeliefert werden und der Stellplatz befindet sich an dem grünen Zaun. Unserem Bauleiter haben wir vorsichtshalber mal auf die Mobilbox gesprochen, nicht dass die Lieferung in einen der Krater fällt...