Sonntag, 26. Februar 2012

Wir haben einen roten Punkt

Hurra! Wir haben einen roten Punkt. :-D
Jetzt müssten wir nur noch ein wenig an der Uhr drehen und wir könnten loslegen, denn so langsam werden wir ein bisschen ungeduldig.  Aber sooo lange dauert's ja auch nicht mehr...

Die kompletten Bauantrags-Unterlagen sind nun auf dem Weg nach Frankenberg zu unserer Kundenberaterin, die alles weitere veranlasst. Trotz Genehmigung steht immer noch die Frage bezüglich des Regenwassers im Raum, daher hoffen wir darauf, dass es bei der Aussage unserer VG bleibt und wir es wie geplant in den Regenwasserkanal neben unserem Grundstück einleiten dürfen. Inzwischen haben wir uns auch noch einmal mit unserem Tiefbauer zusammengesetzt und alles detailliert besprochen. Auch eine Kopie der BUL haben wir ihm gegeben, damit klar ist, welche Aufgaben von wem übernommen werden. In den nächsten Wochen werden wir auch unser Baustellengespräch mit allen Beteiligten haben und dann auch unseren zukünftigen Bauleiter kennenlernen.

Bis zur Bemusterung sind es nun keine vier Wochen mehr und wir wälzen momentan viele Beiträge im Fingerhaus-Forum, um möglichst wenige Planungsfehler zu machen. Manchmal sind es wirklich nur Kleinigkeiten, die man vergisst, die man aber später nicht mehr ändern kann und einen wirklich Nerven kosten können. In diesem Fall darf man auch mal dreisterweise von den Fehlern anderer profitieren... ;-) Unsere Kundenbetreuerin hat uns auch die Gutschriftshöhe für die beiden Treppen genannt: die Differenz zwischen den Fingerhaus-Treppen und dem Angebot unseres Treppenbauers beträgt "stolze" 62,00€, so dass wir nicht mehr lange überlegen müssen. Immerhin sparen wir uns auch die Fliesen inkl. Kleber und den Handlauf für die Betonkellertreppe, da wir uns für zwei identische Kernbuche-Treppen entschieden haben.

Auch ist uns bei der Badezimmerplanung noch eine Verbesserung eingefallen:

vorher
nachher
An der ursprünglichen Planung störte uns die ganze Zeit diese kleine Ecke zwischen der Badewanne und der vorgezogenen Installationswand für's WC (-> Staub- und Dreckfänger). Außerdem ging dadurch eine Menge Platz im Bad verloren, da bei der Position der Toilette die 2-Meter-Linie beachtet werden muss. Mehr Sinn würde es daher machen, eine Installationswand an die Rückseite des Treppenhauses zu planen (blaue Wand) und eventuell noch ein kleines Mäuerchen (lila) als "Türstopper" in Eigenleistung aufzustellen. So wirkt der Raum nicht so gestückelt und wir gewinnen unter der Schräge Platz für den Wäschekorb und ein Badezimmerschränkchen. Wir hoffen nun, dass wir das in der Bemusterung noch ändern können...

Sonntag, 12. Februar 2012

Bemusterungstermin und Badezimmerkauf

Am Donnerstag bekamen wir von Fingerhaus eine Antwort-Email, dass wir die Treppen abbemustern können und welche weiteren Arbeiten dadurch in die Bauherrenleistung übergehen. Dazu zählen zum einen die Estrichabstellung und die Wechselverkleidung. Mit beiden Begriffen konnten wir spontan erst einmal nichts anfangen und auch die Suche über google brachte nur teilweise Klarheiten. Nach einer kurzen Rückfrage, wurde die Erklärung seitens FH prompt nachgeliefert: Die "Estrichabstellung" ist die Aussparung für den Bereich, auf welchem später die Treppe auf der Keller- bzw. EG-Decke befestigt wird und kann z.B. durch einen Styroporstreifen erfolgen. Mit "Wechselverkleidung" ist die Verplankung der Geschossdecken in der Treppenaussparung mit Rigips gemeint. Eigentlich einfach, wenn man es denn weiß. Also wieder was gelernt....
Am gleichen Abend erhielten wir noch einen netten Anruf des FH-Mitarbeiters, welcher uns durch die Bemusterung begleiten wird. Am 22. März ist es soweit, wir werden aber schon am Vortag anreisen und in Frankenberg übernachten, damit wir auch gut erholt unser Häuschen optisch zusammenstellen können. Wir werden hier noch froh sein, im Oktober schon einmal zum Schnuppern dort gewesen zu sein, auch wenn es dort schalldichte Kabinen für diskutierende Pärchen gibt, wie uns unser Verkäufer Herr Sch. schon bei der Werksbesichtigung mitteilte... ;-) Ein paar Fragen zu Küche und Bad konnten wir schon telefonisch vorab klären, so ergab es sich, dass wir den Einhebel-Wannenmischer noch einmal tauschen müssen: Fingerhaus verbaut nur Unterputz-Grundkörper von Hansa oder die Ibox von Hansgrohe. Für das große Bad hatten wir jedoch schon die komplette Serie "Essence" von Friedrich Grohe vorgesehen, dieser wird nun durch das Modell "Axor Starck" von Hansgrohe ersetzt, da diese sich optisch sehr ähnlich sind und man den Unterschied nur sieht, wenn man es weiß.
Der Anruf brachte uns dann auch dazu, unseren freigenommen Freitag umzuplanen, denn zur Bemusterung sollen wir die Installationspläne der Badkeramik und der Küche mitbringen. Zeit also, in puncto Bad Nägel mit Köpfen zu machen und statt eines Wellnesstages haben wir noch einmal den Weg nach Mönchengladbach zum Reuter Badshop auf uns genommen. Mit einem kompetenten Berater haben wir das komplette Bad noch einmal durchgesprochen und uns das entsprechende Zubehör zusammenstellen lassen. Ein paar Dinge konnte man nämlich nicht so kombinieren, wie wir das in den Warenkorb gepackt hatten. Nach einer Stunde intensiver Planung stand das Ergebnis und wir haben folgendes bestellt:
(Bilderquellen: Villeroy & Boch, Grohe, Hoesch, Hansgrohe, Reuter Badshop)





 Da es von Mönchengladbach aus nur noch 30km bis zur holländischen Grenze und dem dahinterliegenden Designer Outlet in Roermond waren, haben wir den restlichen Nachmittag mit Bummeln verbracht. Wir hatten uns für unseren kleinen Ausflug auch genau den richtigen Tag ausgesucht, denn NRW hatte an diesem Tag den großen Blitzer-Marathon: an 1400 Stellen im Land wurde 24 Stunden lang geblitzt. Also immer schön vorschriftsmäßig fahren und wir haben es tatsächlich geschafft, ohne ein Foto wieder nach Hause zu kommen.
Eine kleine Überraschung hatten wir auch am Samstag im Briefkasten: Fingerhaus hat Jule zum Geburtstag ein Kärtchen geschickt. Manchmal macht man auch mit auch mit Kleinigkeiten die Kunden glücklich...

Sonntag, 5. Februar 2012

Ein Sonntag in der Fertighauswelt Köln

Alaaf!
Sonntag, dicke Minusgrade und herrlicher Sonnenschein - die perfekten Voraussetzungen für einen Familienausflug mit Jules Eltern in die Fertighauswelt in Köln-Frechen. Zwar direkt an der Autobahn, aber trotzdem gut versteckt in einem riesigen Industriegebiet, hatte selbst unsere Uschi (das Navi) ein paar Schwierigkeiten, den direkten Weg dorthin zu finden. Bisher kannten wir nur das Musterhauszentrum in Mülheim-Kärlich, durch welches man auch einfach mal durchschlendern kann. Die Kölner Ausstellung war durch hohe Zäune geschützt (dazu später mehr) und man musste ein paar Euro Eintritt bezahlen, was sich aber auch lohnt. Im September 2011 wurde die Fertighauswelt erst eröffnet und dementsprechend sind alle Häuser auf dem neuesten Stand der Technik und jeder Hersteller hat versucht, nicht nur zu kleckern, sondern zu klotzen.

Unsere erste Anlaufstelle war natürlich das Vio 400 von Fingerhaus, denn hier konnten wir endlich sehen, wie die Fliesen, die wir uns ausgesucht haben, in einem großen Raum wirken. Wir sind begeistert, nicht zu dunkel und ein schöner, moderner, warmer Ton. Auch zu der hellen Küche sahen diese sehr gut aus. Große Augen gab es im Obergeschoss in der Ankleide, die Ernüchterung kam aber schnell, als Jule den Vio-Grundriss mit unserem verglich und feststellte, dass unsere Ankleide nur die halbe Quadratmeterzahl hat. Während die Männer die Technik des Hauses noch einmal genauer begutachteten, beschäftigten die Frauen sich mit der übrigen Farbgestaltung im Haus, welche auch sehr geschmackvoll war. Auch die Verarbeitung des nagelneuen Fingerhauses bestätigte uns noch einmal, die richtige Wahl getroffen zu haben und so konnten wir beruhigt zur Konkurrenz weiter ziehen und uns dort noch ein paar Anregungen für den Innenausbau holen.
Genauer begutachtet wurde dabei besonders das FingerHUThaus, in welchem Möbel stehen, die von Jules Brötchengeber geliefert und montiert wurden (Doris, das hast Du alles sehr schön ausgesucht!! :-D). Auch hier gab es viele Dinge zu Fotografieren, die uns gut gefielen.
Das einzige Haus, welches uns überhaupt nicht gefiel, war das Huf-Haus - aber das spezielle Design ist wohl etwas, was man hasst oder liebt. Wir schlenderten unter anderem noch bei Weberhaus, Danhaus und Haashaus vorbei. In Letzterem fehlte ein Teil der Badezimmer-einrichtung: man wurde mit Hinweisschildern darüber informiert, dass hier nachts eingebrochen wurde und diese daher fehle (ein Schelm, wer Böses denkt wie: "Ob der polnische Badezimmer-Bautrupp nachts nochmal wiedergekommen ist?!?" ... immer diese Vorurteile, kicher!).

Unser (völlig unvoreingenommenes und absolut neutrales) Fazit des Tages ist jedenfalls: das Fingerhaus ist eh das schönste und wir würden uns wieder so entscheiden. Da wir recht viele Bilder gemacht haben, haben wir diesmal direkt den Link zum Album eingefügt:

Fertighauswelt Köln 05.02.12

Samstag, 4. Februar 2012

Der Bauantrag ist genehmigt

Gute drei Monate nachdem wir unseren Bauantrag auf der Verbandsgemeinde abgegeben hatten, haben wir heute endlich Post von der Kreisverwaltung bekommen, dass über unseren Bauantrag positiv entschieden wurde. Der Antrag wurde von unserer Verbandsgemeinde an die Kreisverwaltung weitergeleitet, da wir die im Bebauungsplan vorgegebene Sockelhöhe (Diff. der Höhe des Erdgeschossfußbodens zum natürlichen Geländeverlauf) um 31cm überschreiten werden und somit eine Befreiung beantragt werden musste. Da wir aber ein Grundstück mit Hanglage haben und der Geländeverlauf sowieso unserem Haus angepasst wird, war das zum Glück auch für das Bauamt kein Problem. Die Unterlagen bekommen wir nach Zahlung der Gebühren umgehend zugeschickt. 

Ein wenig mehr Zeit benötigt hat dagegen die Telekom, die damit Ihrem Ruf wieder alle Ehre gemacht hat. Am 23.08.11 hatten wir erstmalig eine Email an den Bauherrenservice geschickt, da die arbeitnehmerfreundlichen Telefonzeiten von 8-16 Uhr dummerweise auch mit unseren Arbeitszeiten kollidierten. Nachdem wir bis Ende Januar immer noch keine Rückinfo erhielten, haben wir erneut eine Anfrage gestellt, die auch schon einen Tag später per Info-Email und Anruf auf unserem Festnetz (macht ja Sinn, wenn wir nicht da sind und deshalb auch die Handynummern angeben) beantwortet wurde. Also Rufumleitung auf Franks Handy rein und einen Tag später hatten wir tatsächlich jemanden vom Bauherrenservice am Telefon, der uns dann mitteilte, was der Spaß kosten würde und dass man uns die Antragsunterlagen zusenden würde. Dafür wartet man fast ein halbes Jahr auf den Rückruf, als ob man das im heutigen Zeitalter nicht per Email hätte klären können.....*grummel* Auch diese Unterlagen waren gestern in der Post und werden nun schnellstens von uns ausgefüllt und zurückgesendet. Wir wollen da ja nicht noch mehr Zeit verlieren....

Auch von Fingerhaus hatten wir eine erneute Mehr- / Minderkostenliste im Briefkasten: unser Schorni hatte angegeben, dass das Kaminrohr 18cm statt 16cm Durchmesser haben muss, und hat uns dadurch einen stolzen Mehrpreis von 612€ eingebracht. Danke, Schorni! 
Wir haben uns durch das Lesen zahlreicher anderer Baublogs inzwischen entschieden, die beiden Treppen aus dem Fingerhaus-Paket herauszunehmen und diese an einen regionalen Treppenbauer zu vergeben. Zwar haben wir aus dem Fingerhaus-Forum schon eine ungefähre Angabe, wie hoch die Gutschrift für die Holz- und Betontreppe seitens Fingerhaus ausfallen könnte, dennoch haben wir eine Anfrage nach Frankenberg gesendet, um das Angebot des Treppenbauers besser einschätzen zu können. Wir haben uns für eine handlaufgetragene, breitenverleimte Massivholztreppe mit  56mm dicken Stufen aus Kernbuche (unteres Farbmuster auf dem Foto / mit starker Maserung) mit Edelstahlstäben am Geländer entschieden. Die Betontreppe muss dem gleichen Modell weichen, da das Treppenhaus somit einheitlicher aussieht. Auch preislich ist diese Variante interessanter, als die Betontreppe separat zu fliesen und mit einem Handlauf zu versehen.

Das vergangene, kalte Wochenende hatten wir genutzt, um endlich auch die Möbel- und Elektroplanung in Angriff zu nehmen. Zum ersten Mal bekam unsere damalige Anfrage an Massa-Haus auch einen Sinn: diese wurde nämlich nicht mit informativem und auf die Anfrage abgestimmtem Material, sondern mit einem Flyer von kunterbunten Standardhäusern und BUNTSTIFTEN beantwortet. Diese Buntstifte waren eigentlich für den Massa-Malwettbewerb gedacht, an dem unser nicht vorhandenes Kind teilnehmen sollte. Ihren Zweck erfüllten sie aber bei der Elektroplanung, um folgende verschiedene Dinge einzuzeichnen:
Lichtschalter, TV-Anschlüsse, Telefon- und PC-Anschlüsse, Steckdosen pro Raum gemäß Bau- und Leistungs-beschreibung, zusätzliche Steckdosen die wir von Fingerhaus setzen lassen, und die Steckdosen, die wir später selbst noch setzen können. 

In der Küche und in den Räumen, in welchen später unsere jetzt schon vorhandenen Möbel stehen werden, war die Planung recht schnell erledigt. Schwieriger war es bei den Räumen, von denen wir jetzt noch gar nicht so genau wissen, welche Möbel darin später stehen werden und wie sie angeordnet werden. Franks "Männerzimmer" war da noch einfacher zu planen, als die beiden Kinderzimmer, welche ja erst einmal Jules "Mädchenzimmer" und ein Gästezimmer sein werden. Wir haben die Elektroplanung nun so gemacht, wie es in unseren Augen ok ist und hoffen einfach mal auf die Erfahrung und gute Ratschläge des Fingerhaus-Mitarbeiters, mit dem wir die Planung während der Ausstattungs-Bemusterung noch einmal durchsprechen werden. Einen genauen Termin für die Bemusterung wissen wir zwar leider noch nicht, rechnen aber in den nächsten Wochen damit.

Für morgen haben wir übrigens einen Ausflug in "dat Hätz vun d'r Welt" (Köln !!! :-D) geplant, um uns dort das nagelneue Musterhaus Vio 400 anzusehen. Beim 360°-Rundgang auf der Fingerhaus-Homepage fiel uns nämlich auf, dass dort genau die Fliesen verlegt sind, welche wir wollen und da Köln für uns fast um die Ecke ist, haben wir hier die Gelegenheit, den Boden fertig verlegt zu sehen. Auch die übrige Inneneinrichtung & Farbgestaltung war genau unser Geschmack und hat gute Chancen, zumindest teilweise in unser Medley übernommen zu werden. Live-Berichterstattung folgt dann morgen... ;-)







Donnerstag, 26. Januar 2012

Das Küchen-Kopfzerbrechen - mit Happy End :-)

Kleine Vorgeschichte: Wir wohnen nun 3 Jahre in unserer Wohnung und genau so alt ist auch unsere Küche. Sie ist damals auf Maß geplant worden und passt mit der gewinkelten Theke wirklich super hier rein. Bei der Auswahl damals war wichtig, dass es keine 0-8-15-Baumarkt-Küche ist, sondern, dass man mit den Schränken auch problemlos umziehen und die Küche erweitern kann. Prinzipiell wäre der Plan ja aufgegangen, hätten wir nicht so eine ungewöhnliche Farbe: Vanille und Magnolie hatte jeder, also musste was Ausgefallenes her. Brombeer war zu dunkel und Apfelgrün gerade bei keinem Hersteller im Programm. Also wurde eine Farbe namens "Lemongrün" (ein helles gelb-grün, hat was von einem Limoncello ;-D) aus dem Hut gezaubert, die direkt überzeugte und auch so bestellt wurde.
Nun stellt sich die Frage, wie die Küche im Haus aussehen soll. Erste Antwort "Lemongrün". Das Blöde an der Sache ist, dass die Farbe zum 31.03.2012 ausläuft und danach auch nicht mehr für Reklamationen nachbestellbar ist. Man könnte die Küche zwar jetzt noch bestellen, aber sie würde bis ca. September / Oktober auf dem Lager stehen und sollte bei der Verladung oder beim Aufbau schief gehen, hätten wir das Problem, dass es die Farbe nicht mehr gibt. Außerdem gab es einen Wechsel des Zulieferanten des Farbtons bei dem Hersteller und so wären Farbunterschiede möglich. Schweren Herzens fiel also unsere Farbe aus dem Rennen. Was also tun? Hoffen, dass der Nachmieter die Küche kauft (und eventuell ein dickes Minusgeschäft machen) und eine Neue kaufen? Abgelehnt, wir entschieden uns also für die Variante "Erweiterung und die vorhandenen Schränke bekommen neue Fronten" - normalerweise rechnet sich das ja wegen der Blockverrechnung nicht und man würde besser eine neue Küche kaufen, aber da unsere Erweiterung quasi schon wieder eine kleine Küche ist und da Jule Mitarbeiterrabatt bekommt, lohnt es sich für uns trotzdem.

Planung vom Küchenstudio
Pünktlich zu dieser Diskussion bekamen wir auch von Küche Aktiv Werbematerial geschickt, denn Finger Haus hatte uns einen Küchengutschein in Höhe von 2000€ geschenkt. Dieser kommt für uns jedoch nicht in Frage, da Jule im Büro eines Möbelhauses mit Küchenstudio arbeitet (bei der Konkurrenz kaufen fällt logischerweise aus) und dieser Gutschein erst ab einem Kaufpreis ab 7000€ gültig ist und wir unsere Küche lediglich erweitern wollten. In den Katalogen waren die tollsten Küchen in den schönsten Farben abgebildet, aber wir haben uns dazu entschlossen, eine neutrale Farbe zu nehmen, da die Küche mit im Wohnraum ist und auch zeitlos sein sollte. Im Küchenstudio sahen wir uns einige Frontmuster an und eine neu aufgebaute Musterküche hatte den Wunschfarbton: Cashmere sollte es werden mit einer Arbeitsplatte in "Sonoma Eiche". Todschicke Farbe, hell und irgendwas zwischen grau und beige.
Alno Cashmere, Burger Cashmere, Burger Magnolie und die APL Sonoma Eiche
und Burger Schneeweiß :-)
Aber mal wieder zu früh gefreut, die Wunschfarbe war von Alno, unsere Küche ist von Burger und das Cashmere von Burger ging mehr ins Beige und gefiel uns überhaupt nicht. Langsam wurde die Sache zum Wegrennen. Also das gleiche Spiel von vorn, die Frontmuster und die Arbeitsplatte über Weihnachten mit nach Hause genommen und mit der kompletten Family beratschlagt.
Und als hätte das Christkind unsere Diskussionen mitbekommen, lag für uns unterm Weihnachtsbaum ein Gutschein für eine Küchenerweiterung... *freu* :-))))
Inzwischen haben wir uns auf schneeweiße Hochglanzfronten zu der ausgewählten Arbeitsplatte geeinigt. Die Planung ist im Küchenstudio fertig gespeichert. Alle vorhandenen Schränke sind eingeplant und bekommen nur neue Fronten. Eine Theke ist auch wunschgemäß vorhanden. Bestellt wird erst, nachdem das Haus gestellt ist und wir die genauen Maße des Raumes haben, um sicher zu gehen, dass die Breite auch wirklich 408cm beträgt, sonst könnte das alles etwas knapp werden. Wir haben die Küche im Alno-Küchenplaner (kostenloser Download hier - sehr nützliches Spielzeug) auch noch einmal nachgeplant, leider sind die Screenshots der 3D-Ansicht ein wenig verzerrt. Die Ergebnisse gibt's hier:





Ab und zu lästert Frank ja schon mal, dass das ganze Haus quasi um die Küche herum geplant wäre, seit Neuestem bekommt er aber die Antwort, dass das Gleiche wohl eher für den neuen Fernseher gilt... ;-)

Donnerstag, 19. Januar 2012

Bummeln im Badshop

Nachdem der neue Mitbewohner ein feines Plätzchen im Wohnzimmer gefunden hatte und er sowie sein Herrchen soweit waren, sich für ein paar Stunden voneinander zu trennen, sind wir heute Morgen nach Mönchengladbach zur Ausstellung des Reuter Badshops gefahren. Wir hatten online zwar schon eine Auswahl getroffen, welche Badkeramik wir gerne möchten, wollten aber nicht bestellen, ohne diese Dinge einmal selbst in Augenschein genommen zu haben.

Wir hatten mit einem typischen Bad-Outlet in einer großen Lagerhalle gerechnet, tatsächlich ist der Shop ein alter, umgebauter Gutshof mit geschmackvoll eingerichteten und dekorierten Verkaufsräumen. Neben Badewannen, Handtuchhaltern und Co. gab es auch viele Deko-Dinge, die Frauenherzen höher schlagen lassen (ganz vorne mit dabei die obligatorischen Duftkerzen und kunterbunte Handtücher). Überall waren PC's für die Kunden bereit gestellt, an welchen man direkt die Preise, Verfügbarkeit, Varianten und Zubehör der Artikel einsehen konnte..
Nachdem wir die flachen Duschtassen von der Firma Hoesch und die dazugehörigen Glastüren ausgewählt hatten, gingen wir zum eigentlichen Objekt der Begierde (welches mit den Außenmaßen von 140 x 180 cm den FH-Architekten während der Planung Blut und Wasser schwitzen ließ): die Trapez-Badewanne !!  

Getestet und für gut befunden - die kommt ins Haus. :-)
Weiter ging es zu den Waschtischen. Hier haben wir uns für die Serie Subway 2.0 von Villeroy & Boch entschieden, für das große Bad einen Einzelwaschtisch in 130 cm (gleiche Breite wie der Doppelwaschtisch auf dem Bild) und für das Gästebad in 60 cm Breite. Die Toiletten werden ebenfalls aus dieser Serie sein. Die Grohe Armaturen für die Waschbecken haben wir bereits letzten Herbst gekauft und auf den Speicher gelegt, die Wasserhähne mit A***geweih waren auch keine wirkliche Alternative, aber fielen immerhin auf ;-) Für die Duschen und die Wanne haben wir ebenfalls Armaturen von der Firma Grohe ausgewählt.



 Wie bei allem, was mit dem Badezimmer zu tun hat, kann man auch bei den Glastüren der Duschen richtig viel Geld ausgeben. Die Artikel der Reuter Eigenmarke scheinen uns eine vernünftige Alternative zu sein, bei welcher Qualität und Preis stimmen. Auch die Spiegel dieser Marke gefielen und sehr gut und sind in der engeren Auswahl.

Leider hatten wir heute nicht mehr die Zeit, mit einem Kundenberater die Badplanung und das noch benötigte Zubehör durchzusprechen. Hauptsächlich ging es uns aber auch darum, die Produkte einmal live gesehen und angefasst zu haben, gerade nachdem wir im Fingerhaus-Forum teilweise doch sehr skeptische Stimmen zu diesem Shop gelesen haben. Diese packen wir einfach mal unter die Kategorie "Konkurrenz belebt das Geschäft", denn uns hat die Qualität jedenfalls überzeugt und wir werden auch dort bestellen.


Man(n) gönnt sich ja sonst nichts...

Wir haben einen neuen Mitbewohner.
Er wurde heute per Spedition gebracht, ist 42kg schwer, in der Diagonale 152cm groß und damit nicht viel kleiner als Jule :-P ... Es ist ein 60 Zoll 3D-Plasma TV von LG. Und wie das mit neuen Mitbewohnern so ist, muss man Platz für sie schaffen, denn mit einer Breite von 139 cm steht der Fernseher auf unserem TV-Lowboard auf jeder Seite 4 cm über. Auch die Boxen und die Wii, die vorher ebenfalls auf dem Lowboard standen, müssen nun weichen und so muss eventuell für's Haus ein größeres Schränkchen her und das bisherige kommt ins Männerzimmer oder ins Mädchenzimmer. Wie gut, dass die Bauherrin im Büro eines Möbelhauses arbeitet und somit an der Quelle sitzt.
Frank konnte die Notwendigkeit der Neuanschaffung auch ganz schnell begründen: Im Haus brauchen wir eh 3 (!!!) Fernseher: Wohn-Esszimmer, Männerzimmer und Schlafzimmer. Außerdem wird bei uns der Esstisch im Wintergarten stehen und von dort aus könnte man ja auf einem "kleinen" 91-Cm-TV nichts erkennen, schließlich sitzen wir dann in guten 6 Metern Entfernung
"...und dann kannst Du ja von Deinen Desperate Housewives nicht mehr viel erkennen!" 
"Alles klar, K.O.-Argument- dann bestellt halt...!"


Samstag, 14. Januar 2012

Wir wissen unseren STELLTERMIN !!

Alle Jahre wieder wird Anfang des Jahres in vielen Firmen zumindest die grobe Urlaubsplanung für das ganze  Jahr gemacht. Wir haben uns vorgenommen, ab Stelltermin 3 Wochen Urlaub zu nehmen und dann richtig Gas mit den Eigenleistungen zu geben, schließlich beginnt Anfang August für Frank schon wieder der nächste Studienblock. Daher riefen wir diese Woche unsere Kundenberaterin an, ob es bei unserem Wunschtermin Anfang Juli bleibt. Und tatsächlich wurde uns von Frau G. bestätigt, dass die Hausstellung unseres Medleys fest für die KW 27 eingeplant ist. Wir sind begeistert, dass das von Fingerhaus von Anfang an vermerkt uns berücksichtig wurde und das Haus wirklich wunschgemäß geliefert wird. Daher haben wir in der Sidebar erst mal so einen schicken Countdown platziert, um immer genau zu wissen, wie lange wir noch warten müssen. ;-)

Den Termin für den Keller konnte man uns zwar noch nicht sicher nennen, aber voraussichtlich wird es ca. KW 20 / 21 - also Mitte Mai.
WIR FREUEN UNS!!! :-D

Sonntag, 8. Januar 2012

In der Warteschleife


Zu allererst wünschen wir allen ein frohes, gesundes und aufregendes neues Jahr...!! :-D

In den letzten Wochen war es ziemlich ruhig um uns, aber viel getan in Sachen Bau hat sich in der Zwischenzeit auch noch nicht. Der Bauantrag liegt noch auf dem Amt und wir hoffen jeden Tag darauf, dass der Briefträger die Genehmigung bringt. Von Fingerhaus haben wir inzwischen auch die Preise zu unserer Anfrage nach unserer "Schnupperbemusterung" erhalten und uns über die Weihnachtstage unsere Gedanken dazu gemacht. Fazit alles was schön ist, ist auch schön teuer:
  • Das Haus bekommt den grau-blauen Putz in der Aveo-Farbe (Stolit K 2,0 21423 ) - gegen Aufpreis.
  • Die Fenster, der Wintergarten und die Haustür werden nach langem hin und her und Abwägen der Vor- und Nachteile dann jetzt doch nicht anthrazit sondern weiß (Anm. der Bauherrin: Die Haustür sieht in Anthrazit trotzdem schöner aus!) - die Entscheidung vermeidet uns Zusatzkosten von knapp 2000€ . Vom gesparten Geld fliegen wir lieber in die Sonne...(hahaha!! Kleiner, naiver Scherz am Rande :-D)
  • Die Dachuntersichten werden anthrazitfarben. Kostet zwar auch wieder mehr (knapp unter vierstellig), aber der Vorteil gegenüber einer Lasur der Holzbalken liegt hier auf der Hand: Die deckenden Lacke sind langlebiger und schützen das Holz besser vor der Witterung und auch vor der UV-Strahlung. Da die Firsthöhe unseres Medleys auf der Südseite fast 11 Meter betragen wird, kann man sich ausmalen, wie aufwändig es wird, die Dachuntersichten später nachzustreichen. Immerhin hat der Bauherr eine Kletterausrüstung... 
  • Die Traumhaustür fällt aus - so schön sie ist, alles hat eine Schmerzgrenze und manchmal siegt sogar bei der Bauherrin die Vernunft über die Optik... Also eine weiße Standardtür mit satiniertem Glas.
  • Klingel mit Gravur und blauer LED: nach kurzem Preisvergleich mit amazon (gibt's dort logischerweise nur ohne Gravur) werden wir die Max Knobloch Baltimore in Edelstahl oder die Max Knobloch Boston in Eisblau nehmen.
  • Die Treppe: wenn wir sie nicht doch noch abbemustern, wird es wohl die ganz normale Standard-Treppe in (Kern?)-Buche werden. Für das gleiche Geld bekommt man bei regionalen Treppenbauern aber wahrscheinlich deutlich schönere Treppen. Erste Anfragen sind schon mal versendet.
  • Über Dinge wie Rollos, Fensterbänke, usw. sind wir uns auch weitestgehend einig. Bilder folgen dann nach der richtigen Bemusterung...
Bei unserer Schnupperbemusterung hatten wir auch schon unsere Traumfliesen entdeckt: Princess Ceramic - Monaco braun in 40 x 80cm (@Christa: die sind sogar für innen und außen geeignet... ;-D). Da wir uns bezüglich der Helligkeit der Fliesen noch ein wenig unsicher sind, verfolgen zu dem Thema auch einen anderen Baublog, in welchem genau diese Fliesen momentan verlegt werden. Zwar haben wir im Wohn-Essbereich sehr viel Licht, auch durch den süd-weslich ausgerichteten Wintergarten, falls wir aber doch zu dem Entschluss kommen, dass es zu dunkel werden könnte, wäre diese Fliese in Beige eine Alternative. Auch für den Flur im OG soll die helle Variante zum Einsatz kommen. Auf den "selbstgemachten" Bildern wirken die Farben etwas kräftiger, als sie tatsächlich sind, die firmeneigenen Bilder sind schon sehr realistisch.

Ebenfalls haben wir uns nach Gestaltungsmöglichkeiten für die Bäder umgesehen und blieben auch da schnell wieder bei diesem Hersteller hängen. Zum einen sagt uns die Optik  zu, zum anderen waren wir von Preis-Leistungs-Verhältnis sehr positiv überrascht. Nun überlegen wir, welche Farben im Bad zum Einsatz kommen werden. Dass die Wandfliese weiß sein muss, ist klar, denn im Badezimmer wird das bodentiefe Fenster nur 75cm statt 110cm breit sein.Favorit ist hier die Fliese Batida. Bei allem anderen tendiert Frank aber eher zu kühlen Grautönen und Schiefer-Bordüren und Jule war eher für ein warmes Creme und creme-grau-braunen Marmorbruch für Akzente z.B. am Badewannenrand. Also überlegen wir nun, wie wir beide Vorstellungen unter einen Hut bekommen und wälzen fleißig andere Baublogs und Online-Badausstellungen. Irgendwann werden wir wohl eine Idee haben, zu der wir beide sagen "genau so wird's gemacht" und die grau-beige Alternative nimmt Formen an... ;-)