Dienstag, 29. Mai 2012

Erstens kommt es anders, ....

Eigentlich sollten wir heute mit den Arbeiten für den Keller beginnen, aber da nicht immer alles nach Plan läuft, müssen wir uns noch ein paar Tage gedulden.

Letzte Woche Donnerstag hatten wir das zweite Baustellengespräch, bzw. das erste mit Partnerbau, bei welchem wir auch Herrn T. als unseren neuen Bauleiter kennenlernten. Er kontrollierte noch einmal die Höhe der Schotterschicht (das hat die GAGV u.a. zwar auch schon für teures Geld getan, aber er muss es ja machen) und dann sollte der Ablauf für diese Woche besprochen werden. Erste Schlappe: unser Tiefbauer hatte am Dienstag, also heute, einen dringenden Termin, so dass nach einigem Hin und Her der Baubeginn auf Mittwoch verschoben wurde. Die Bodenplatte sollte am Donnerstag, Kellerstellung am Freitag und Betonieren der Kellerdecke am Samstag erfolgen. Unseren zukünftigen Nachbarn haben wir dann gestern jeweils eine Flasche Wein inkl. Flaschenpost vorbei gebracht, dass es am Freitag durch die Straßensperrung für den Kran und die anliefernden LKW ein wenig problematisch in der Nähe unseres Grundstücks werden könnte.

Heute, einen Tag vorher, erreichte uns ein Anruf vom Bauleiter, dass der Polier erkrankt ist und man die Arbeiten verschieben müsse. Nun beginnen wir erst am Freitag mit den Streifenfundamenten, Montag: Bodenplatte, Dienstag: KELLERSTELLUNG, Mittwoch: Decke gießen. Partnerbau hatte dies auch schon mit unserem Tiefbauer geklärt und auch die Verbandsgemeinde wurde wegen der Terminänderung der Straßensperrung informiert. Lediglich den Urlaub mussten wir noch verschieben und noch einmal ein Briefchen für die Nachbarn verfassen. Wir hoffen nun, dass es keine weiteren Verzögerungen geben wird, die die Hausstellung in der KW27 gefährden...

In den letzten zwei Wochen waren wir nicht allzu oft auf dem Grundstück, aber jedesmal war dort wieder irgendwer fleißig gewesen. Als erstes war auf einmal ein Baustromzähler ohne Ankündigung am Grundstück befestigt worden (damit er nicht einsam ist, leistet ihm bald ein Standrohr fürs Bauwasser Gesellschaft), beim Baustellengespräch stellten wir fest, dass jemand mit pinker Farbe auf dem Schotter "gemalt" hatte. Beim genaueren Hinsehen sollte sich dies als die Feineinmessung des Vermessers herausstellen, man hatte nämlich auch Metallstücke in die Erde gerammt. Seit letzten Freitag haben wir auch ein Dixie-Klo bzw. "vorläufiges Gäste-WC" und seit heute liegen die Metallteile für's Streifenfundament auf dem Grundstück. Wollen wir nur hoffen, dass der Schrotthändler die nicht entdeckt und einkassiert...

Dienstag, 15. Mai 2012

Schotterschicht & Sonntagsausflug nach Mülheim Kärlich

Am Freitag konnte die Baugrube wie geplant geschottert werden. Vormittags schauten nach und nach Franks Mama (an ihrem Geburtstag) und auch Jules Papa auf der Baustelle vorbei, um zu schauen, wie es läuft. Die vorgegebenen Höhen wurden kontrolliert und tatsächlich hat Tiefbauer Hubert wie erwartet eine Punktlandung hinbekommen: -0,44m zum Referenzgullideckel vorm Nachbarhaus. Der hat's einfach raus und wir können ihn auch allen Bauherren im Westerwald, die uns fragen, mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
Endlich wieder in der Heimat angekommen (unter der Woche wird ja fleißig studiert), war der Bauplatz natürlich die erste Anlaufstelle des Bauherren. Um auch wirklich sicher zu gehen, dass alles passt, wurde direkt mal das Auto in die imaginäre Garage gefahren. So ist das nun mal: Männer parken in gedachten Garagen, Frauen trinken Prosecco in gedachten Wintergärten... alle Klischees bestätigt!! ;-)



Von unserem Bauleiter haben wir heute auch auf Nachfrage die Termine für den weiteren Ablauf erhalten und auf einmal geht alles ganz schnell: nächste Woche Donnerstag haben wir, bedingt durch den Wechsel des Kellerbauers, ein zweites Baustellengespräch. Richtig rund geht es dann in der KW22: am Dienstag nach Pfingsten kommt der Vermesser für die Feineinmessung und das Schnurgerüst, Partnerbau beginnt mit den Vorbereitungen für die Bodenplatte und gießt das Streifenfundament, die BPL wird mittwochs gegossen und wenn die Nachttemperaturen mitspielen, wird Donnerstags schon der Keller gestellt (wenn nicht, erst freitags). Baustrom bekommen wir diese Woche, für Bauwasser wird auch gesorgt und das Ordnungsamt schickt uns heute noch den Antrag für die ganzseitige Straßensperrung zu. Läuft...

Den strahlenden Sonnenschein am vergangenen Sonntag nutzten wir zu einem spontanen Ausflug nach Mülheim-Kärlich, um uns dort das neue Musterhaus "Medley 410 SE" anzusehen. Das Haus ist zwar im EG völlig anders aufgeteilt, aber im DG ähnlich und da es nur 20cm breiter und 30cm länger -also weniger als ein handelsübliches Laptop- ist als unser Medley 310B, bekamen wir noch einmal einen Eindruck, welche Hausgröße uns in etwa erwarten wird. Der Außenputz, die Haustür und die Fensterfarben sind identisch zu unserem und wir sind froh, diese Kombination ausgesucht zu haben. 
Begeistert haben uns auch die dort verlegten Fliesen (60 x 60cm - wir vermuten, dass es die New York von Princess Ceramic ist, und wollen dies und ein paar weitere Details bei Finger anfragen), so dass die bisherige Diskussion um die Princess Ceramic Monaco beige oder braun zumindest für die Wohnräume vom Tisch ist. Für die Bäder ist die Fliese jedoch nach wie vor eine Option. 
Auch konnten wir den Eingangsbereich, wie er bei uns auch geplant ist, einmal live sehen, (einziger Unterschied: wir bekommen eine Treppe aus Kernbuche statt aus Wenge). Durch die beiden Lichtbänder im Treppenhaus schluckt auch das Handlauf-Mäuerchen nicht zu viel Licht und der Flur bleibt schön hell. 
Eine Sache, die wir jetzt leider nicht mehr ändern können ist uns aber auch aufgefallen: damit die Dachfläche nahtlos an den Wintergarten anschließt, hatten wir uns damals gegen das Medley Plus mit 1,60m Kniestock entschieden und die Standardhöhe von 1 Meter gewählt. Die Höhe hatten wir live im Medley in Frankenberg gesehen. Das Musterhaus in Mülheim Kärlich hat einen Kniestock von 1,30m UND das Dach zum WiGa durchgehend. Man soll es nicht meinen, aber diese 30 cm machen doch unheimlich viel aus, gerade wenn man das Bett unter die Schräge stellt und auch in der Ankleide. Im Nachhinein betrachtet ist das die optimale Höhe, aber für uns kommt diese Erkenntnis leider zu spät. Egal, wir freuen uns trotzdem auf unser Haus... ;-P







Donnerstag, 10. Mai 2012

Die 300€-Frage + Telefonjoker

Am Montag Abend haben Jule und Franks Mum den Baubeginn ein wenig vor Ort gefeiert und ersten Spatenstich nachgeholt. Ganz feierlich wurde mit einem Gläschen Prosecco im zukünftigen Wintergarten darauf angestoßen, dass hoffentlich alles gut laufen wird. ... :-)

Wie schon geschrieben, hatte unser Tiefbauer Hubert den von der GAGV geforderten Bodenaustausch mit (im Boden) vorhandenem Felsmaterial vorgenommen und eigentlich vorgehabt, am Dienstag die Baugrube zu schottern. Dies mussten wir aber erst mit Partnerbau abstimmen und Hubert so lange leider ausbremsen. Unseren neuen Bauleiter konnten wir erst am Mittwoch ans Telefon bekommen und er nahm sich unsere Akte auch direkt vor. Innerhalb einer Stunde war alles geklärt, leider nicht ganz so, wie wir es uns gedacht hatten. Wir waren davon ausgegangen, dass Partnerbau das Rohplanum abnimmt. Die Verantwortung über die Tragfähigkeit des Bodens wollte man dort aber nicht übernehmen, sondern einen Gutachter der GAGV schicken. Kostenpunkt knappe 300€ und die spannende Frage, bleibt es bei den 300€ oder muss der Boden gegen teures Geld noch einmal getauscht werden...

Kurze Zeit nach dem Telefonat mit dem Bauleiter meldete sich die GAGV , um einen Termin zu vereinbaren. Heute Nachmittag standen dann auch prompt die beiden Herren, die auch schon die Proben für unser Bodengutachten genommen hatten, auf der Baustelle. Sie sahen sich alles an, nahmen Proben vom Boden mit und ließen sich auch sehr genau erklären, was an welcher Stelle wie tief abgetragen und womit wieder aufgefüllt und wie verdichtet wurde... Um auf Nummer sicher zu gehen wurden an fünf Stellen sogenannte "Lastplattendrucktests" gemacht, welche ergaben, dass der Boden weit mehr als die geforderte Tragfähigkeit aufweist, an manchen Stellen sogar mehr als die Doppelte... Hubert hat seine Sache als alter Bauhase also wie erwartet gut gemacht. So weit so gut -  da wir aber nun eine Info brauchten, ob morgen geschottert werden kann (bevor der gefürchtete Westerwälder Horizontalregen wieder einsetzt) , wollten die Geologen sich ohne Rücksprache mit dem Gutachter im Büro (-> Telefonjoker) nicht festlegen. Bilder wurden verschickt, Werte telefonisch durchgegeben und der gefundene Fels genauestens beschrieben... Abwarten, Rückruf, Warten, keiner erreichbar, weiter warten, wieder ein Rückruf: Nach einer guten 3/4-Stunde bekamen wir endlich das erlösende Ergebnis: die Erdarbeiten sind so ok, wir können weitermachen. Zum Glück....
 
Zwischenzeitlich sind auch die Ausführungspläne in Papierform bei uns eingetrudelt und werden noch einmal genauestens studiert. Diese haben den Maßstab 1:50, das heißt im Gegensatz zu den Plänen in 1:100 kann man viele Dinge hier jetzt mal genauer erkennen. Auch eine kleine To-Do-Liste war dabei. Eine genaue Terminliste, wer wann was genau als nächstes macht / machen muss, wäre momentan deutlich hilfreicher, denn als hätte er es gehört, rief am Dienstag auch der Vermesser an, dass er ja vor 2 Monaten eine Grobabsteckung gemacht hätte und eigentlich ja noch eine Feineinmessung geplant wäre. Wir konnten ihn dann beruhigen, dass dies in den nächsten 2 Wochen passieren würde und Partnerbau ihn in unserem Namen beauftragen würde. Unser örtlicher Elektriker hat auch offenbar was läuten hören, denn auch er hat sich am Dienstag gemeldet, dass wir wahrscheinlich nächste Woche schon den Baustromkasten bekommen. 

Die benötigten Versicherungen haben wir mittlerweile auch alle abgeschlossen. Die Bauherrenhaftpflicht und die Bauleistungsversicherung waren bei Direktversicherungen um Einiges günstiger, so ist nur noch die Gebäude inkl. Rohbaufeuerversicherung bei unserem "Standard"-Versicherer geblieben. Eine Nachfrage bei der Bank ergab auch, dass dort alle Unterlagen vollständig vorliegen und wir das Darlehen abrufen können. 
Ach ja, und unser Schilderwald wächst auch noch, das obligatorische Gelbe darf ja nicht fehlen. Damit wären nun alle Punkte abgeklappert, die noch Bauchschmerzen bereitet haben...



Montag, 7. Mai 2012

BAUBEGINN: Der Bagger war da !!

Heute war es soweit: um Punkt 7:00 Uhr war mit Anrollen des Baggers offizieller Baubeginn. Juchuuu!
Unser Grundstück ist einmal komplett auf den Kopf gestellt worden. Kein Grashalm schaut mehr nach oben und der Westerwald ist um eine Grube und 3 neue Berge reicher. Was den Aushub an sich betrifft, können wir ziemlich zufrieden sein, denn wir haben reichlich Mutterboden, ein paar lehmige Stellen und den angetroffenen steinigen Boden konnten wir schon für den von der GAGV empfohlenen Bodenaustausch verwenden und direkt schon verdichten. Wir sind ganz zuversichtlich, dass wir die neu geschaffenen Berge auch anschließend auch wieder auf dem Grundstück verteilt bekommen. 
Eigentlich wäre es morgen schon weiter gegangen, aber unser neuer Bauleiter von Partnerbau wird sich in den nächsten Tagen wegen eines Termin melden. Bevor die Baugrube geschottert wird, möchte er selbst noch einen Blick auf den Boden werfen, aber da unser Tiefbauer Hubert für fast alle Häuser in der Straße die Erdarbeiten gemacht hat, sind wir uns sehr sicher, dass wir uns da auf sein Urteil und seine Arbeit verlassen können. Aber alles muss ja seine Richtigkeit haben und vom Bauleiter abgenickt werden. Hier ein paar Eindrücke vom Baubeginn, zum "verspäteten Spatenstich" folgt in den nächsten Tagen ein separater Post... ;-)

Morgens um 8:00 Uhr im Westerwald...pfeift wie immer der Wind so kalt! *brrrr*

 Abends sah die Welt dann schon wieder freundlicher aus:

 Die Baugrube ließ sich auch bereitwillig von allen Seiten fotografieren... ;-)







Samstag, 5. Mai 2012

Ausführungspläne und Startschuss

Pünktlich zum verlängerten 1. Mai-Wochenende hatten wir freitags von Fingerhaus die Ausführungspläne per Email bekommen. Diese sollten wir prüfen und bis zum 2. Mai freigeben. Das war also unsere Aufgabe, bevor wir zum Feiern fahren konnten. Als erstes prüften wir die Maße und die Änderungen, die wir in der Bemusterung festgelegt hatten. Das Küchenfenster sitzt nun mittig im Raum und auch das Badezimmer ist nun mit der neu platzierten Toilette so, wie wir es uns vorgestellt haben (auf dem Grundriss fehlt nur das Mäuerchen zwischen Tür und Toilette, welches wir in Eigenleistung bauen).
Für ein wenig Verwirrung bei uns hatte die Platzierung bzw. die Menge der Be- und Entlüftungspunkte gesorgt. Im großen Wohn-Essbereich fanden wir 2 Zuluftanschlüsse und in den anschließenden Küche den entsprechende Abluftkanal. Das Männerzimmer hat ebenfalls 1x Zuluft und weitere Abluftpunkte befinden sich im HWR und im Gästebad. Im Dachgeschoss haben die 3 Schlafzimmer jeweils 1x Zuluft und der Flur und das Bad jeweils 1x Abluft. Hmmm, fehlt hier nicht was? Wo sind die Abluftpunkte im Schlafzimmer und die Zuluftpunkte in den Bädern? Und warum ist uns das in der Bemusterung nicht so wirklich aufgefallen? Ein Eintrag im Fingerhaus-Forum konnte hier schnell Licht ins Dunkle bringen, die dortigen erfahreneren Bauherren  konnten weiterhelfen und klärten uns auf, dass ein Raum niemals beides hat, sondern es Zuluft- und Ablufträume gibt. Durch dieses System wird die frische Luft im Haus auch "vermischt" und Türen sollen mit einem kleinen Spalt über dem Boden ausgeführt werden. Also hat alles seine Richtigkeit und wir haben die Ausführungspläne per Email freigegeben, nachdem einem Anruf in Frankenberg bezüglich ein paar kleineren Fragen erfolgte: Der Satz im Grundriss "Ankleide beheizt durch Eltern" bedeutet, dass die Ankleide auf jeden Fall Fußbodenheizung bekommt, aber kein eigenes Thermostat. Die Steuerung erfolgt über das Elternschlafzimmer. Wir hatten schon befürchtet, dass dort keine FBH verlegt wird...

Dass man besser einmal mehr nachfragt, statt Dinge als selbstverständlich vorauszusetzen, haben wir auch noch einmal in der Woche nach dem Baustellengespräch gelernt. Wir hatten in der Bemusterung zwar festgelegt, dass alle Fenster im Haus die Farbe anthrazit haben sollen, aber über die Kellerfenster hatten wir nicht ausdrücklich gesprochen. Da der Keller aber nur an 3 Seiten im Erdreich ist und das Kellerfenster an der Südseite sichtbar ist, waren wir davon ausgegangen, dass das auch anthrazit ist. Die Nachfrage bei Fingerhaus ergab aber, dass es weiß ist. Die Bemusterungsmitarbeiterin war sich zwar ganz sicher, dass wir in der Bemusterung darüber gesprochen hatten und wir gesagt hätten, dass wir das (Kunststoff-)Fenster dann in der Farbe streichen wollten weil die Garage ja auch diese Farbe hätte, aber wir konnten uns beide beim besten Willen nicht daran erinnern. Auch nicht, dass wir auf die (mutige) Idee gekommen wären, Kunststoff-Fenster zu streichen. Wir gehen mal davon aus, dass sie uns da mit anderen Bauherren verwechselt hat... Es war aber letzten Endes nicht schlimm, denn die Ausführungspläne waren zum Glück noch nicht ganz fertig , und da Frau P. sich direkt um die Änderung gekümmert hatte, hatten wir die Möglichkeit, das Fenster gegen eines in  RAL 7016 zu tauschen. Es gibt aber offenbar keine Kellerfenster in dieser Farbe, also wird ein Wohnraumfenster verbaut; Aufpreis 260€, aber immer noch besser, als sich ewig über ein weißes Fenster in der Fassade zu ärgern.

Eine Änderung wird es offenbar auch bei dem Keller-Lieferanten geben. Unser Baustellengespräch hatten wir ja bereits mit Herrn A. von MB-Effizienzkeller. Er rief uns jedoch am Montag an, dass MB doch nicht unser Partner sein wird, sondern Partnerbau unser Baupartner sein wird (nettes Wortspiel ;-D). MB sitzt in der Nähe von Saarbrücken und Partnerbau in Simmern im Hunsrück, der Wechsel macht aus logistischer Sicht also mehr Sinn. Die Unterlagen und Gesprächsnotizen tauschen die Firmen untereinander aus und die Termine sollen auch wie gehabt bestehen bleiben. Es könnte aber sein, dass wir noch ein weiteres Baustellengespräch mit dem neuen Bauleiter haben werden. Wer das sein wird, wissen wir noch nicht, denn seit dem Anruf von Herrn A. warten wir auf eine "offizielle" Info von Fingerhaus zu dem Wechsel.

Damit es aber nicht zu "hausgemachten" Terminproblemen kommt, haben wir den roten Punkt unter dem Fingerhaus-Schild platziert und am kommenden Montag beginnt unser Tiefbauer ENDLICH mit den Erdarbeiten, damit sind wir dann nicht mehr nur Bauherren auf dem Papier, sondern haben auch was zum Vorzeigen... ;-) Wir sind schon ganz gespannt, wie der Boden dann tatsächlich aussieht, ob er die gewünschte Tragfähigkeit hat oder ein zweites Bodengutchten gemacht werden muss. Hoffen wir mal, dass der Bagger beim Ausschachten keine bösen Überraschungen zu Tage bringt...




Sonntag, 22. April 2012

Hier ist (d)ein Schild

Heute sind wir noch einmal schnell am Grundstück vorbei gefahren, denn wir waren neugierig, ob das versprochene Schild schon aufgestellt wurde. Unser Berater hat wie erwartet sein Wort gehalten und seinen GaLa-Bauer zur Schild-Montage vorbeigeschickt. Ein bisschen Werbung kann man ja machen, denn bisher haben wir nichts zu meckern. Und hier ist unser Schild
(hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber wer mal ein wenig lachen will, schaut mal bei "Hier ist Dein Schild" vorbei):
Am vergangen Mittwoch hatten wir auch das Baustellengespräch mit unserem Keller-Bauleiter. Jule mit Papa als Unterstützung, Tiefbauer Hubert und Herr A. von MB Effizienzkeller waren pünktlich um halb zehn am Grundstück, lediglich der zuständige Mitarbeiter der Verbandsgemeinde glänzte mit Abwesenheit. Nach ein paar Telefonaten hatte man ihn in einem anderen Termin ausfindig gemacht. Mit 1,5 Stunden Verspätung traf er dann aber auch ein und wir konnten -nach einem kurzen Blick in den Kanal- festhalten, dass das Regen-  und Drainagewasser wie geplant eingespeist werden kann und nicht versickern muss. Endlich ist das Thema damit auch vom Tisch. Wie der Anschluss genau erfolgt, klären Tiefbauer und VG direkt miteinander.
Bis er anwesend war, nutzten wir die Zeit, die für den Erdaushub relevanten Dinge zu besprechen und die Höhen festzulegen. Da die Grobabsteckung bereits erfolgt war, konnte man sich das Ganze auch besser vorstellen. Auch die Lage der einzelnen Anschlüsse konnten wir klären. Wir hatten es am Montag sogar geschafft, jemanden von der Telekom zu erreichen, und das, obwohl dort am Montag eigentlich gestreikt werden sollte. Eine sehr nette und hilfsbereite Dame (die war bestimmt neu da) beantwortete alle Fragen, schickte uns innerhalb von einer Stunde alle benötigten Informationen inkl. Lageplan per Email zu. Da wir Schwierigkeiten hatten, den für den Aufbau zuständigen Mitarbeiter zu erreichen, bot sie uns sogar an, dass wir sie gerne direkt anrufen könnten, falls wir ihn nicht erreichen können, wenn es ans Anschließen geht. Zum Thema "Anschließen" hat sich auch eine Änderung ergeben: auf den überteuerten Mehrspartenanschluss werden wir verzichten und werden ganz konventionell mit insgesamt 4 Leerrohren arbeiten: Strom, Wasser, Telekom und eins als Reserve für was auch immer so kommen mag. Um einen Gasanschluss brauchen wir uns nicht zu sorgen und das Kabelfernsehen weicht der Satellitenschüssel, damit der Bauherr auch endlich wieder rund um die Uhr DMAX hat und nicht, wie in unserer jetzigen Wohnung, ab 14 Uhr Arte schauen muss... ;-)

Viele weitere Kleinigkeiten wurden noch besprochen (was alles, können und wollen wir hier gar nicht alles wiedergeben) und nach fast 3 Stunden waren wir durch. In der ersten Maiwoche kann es nun mit den Erdarbeiten losgehen. Wir hatten zwar schon mit der kommenden Woche gerechnet, aber der Keller kommt doch erst im Juni, der Termin richtet sich nach Hausstellung und der Fertigstellung der Ausführungspläne (welche uns noch nicht vorliegen). Wenn wir jedoch schon früher mit den Erdarbeiten beginnen, haben wir die Chance, dass die Bodenplatte früher gegossen wird und somit auch der Keller früher kommt. Wäre uns natürlich sehr recht, so haben wir mehr Zeit für die Arbeiten, die wir selbst ausführen wollen. Je näher der Termin rückt, umso kribbeliger werden wir.

Damit das Warten auf das Haus nicht zu lange dauert, hat Jule auch ihre "Teilzeit-Strohwitwen"-Abende mit Basteln verbracht und unser Medley im Maßstab 1:50 originalgetreu nachgebaut. Nur der Zetti passt nicht ganz: er ist nicht dunkelblau und im Verhältnis zum Haus ein wenig zu groß (1:47). Wenn es abends mal ganz langweilig wird, wird noch ein Styropor-Fertigkeller zum Papphaus gebastelt... ;-)







Freitag, 13. April 2012

Die Freibad(ewannen)-Saison ist eröffnet ;-)

Unverhofft kommt oft und am Freitag, den 13ten erst Recht:
Vor längerer Zeit hatten wir in einem kleinen Onlineshop einen Wannenträger für die Hoesch Largo entdeckt, der deutlich unter dem Preis unseres sonst so gelobten Reuter Badshops lag. Am Ostersonntag haben wir diesen dann auch bestellt, Vorkasse inkl. 2,5% Skonto ausgewählt, die Adresse von Jules Eltern, sowie die Bitte um vorhergehende telefonische Avisierung im Bestellformular angegeben. Zwar erhielten wir eine Bestätigung, dass wir uns als Kunden registriert haben, eine Bestellbestätigung ging jedoch nie ein, auch nicht im Spamordner. Nachfrage am Telefon ergab, Bestellbestätigung ist per Email raus. Trotzdem haben wir sie nicht? Egal... abwarten, wird schon kommen. Umso überraschender war es, dass Frank heute eine Nachricht eines Speditions-Fahrers auf der Mobilbox hatte, dass er vor der Garage eine Sendung für uns abgestellt hätte. Hmmm, wir warten doch auf gar nichts??? Es ergab sich, dass man uns ohne Bestellbestätigung, ohne Vorauskasse, ohne Lieferavisierung und auch ohne Rechnung an der Ware einen Badewannenträger geschickt hatte. Vielen Dank für's Lesen, lieber Onlineshop! Immerhin schien die Ware in Ordnung zu sein. Um sicher zu gehen, dass die Wanne auch wirklich in den Träger passt und wir ihn später nicht wieder aus dem Estrich reißen müssen, haben wir alles auf der Terrasse zusammengebaut und haben in der Abendsonne schon mal ohne Wasser "probegebadet". Der Träger passt und hält, wunderbar. Jetzt warten wir mal ab, wann der Shop feststellt, dass er uns eine Rechnung schicken sollte... Die Wanne war nach dem Probesitzen schnell wieder im Keller verstaut, der Träger war ein wenig größer und unhandlicher und nicht in den Keller zu bekommen. Das Treppenhaus nach oben war auch zu eng, also blieb nur ein Weg: über den Balkon und durch die große Tür ab auf den Speicher. Das Ganze sah ein wenig abenteuerlich aus, aber es hat ja geklappt und keiner ist verletzt... :-D







Auf die ganzen aufgetauchten Fragen von gestern haben wir heute recht schnell Antworten bekommen. MB-Keller hat sich unsere Hauspläne angesehen und festgelegt, dass wir den Mehrsparten-Hausanschluss (MSH) nicht in die Hauswand, sondern in die Bodenplatte setzen müssen. Gut für uns, denn so gewinnen wir ein wenig Zeit und müssen den MSH nicht schon am Baustellengespräch am Mittwoch an den Bauleiter übergeben, sondern können warten, bis die Bodenplatte erstellt wird. 
Es traf sich daher ganz gut, dass Jules Papa heute eh zum Baumarkt mit angeschlossenem Baustoffhändler wollte. Er konnte sich den gestern besprochenen MSH dort direkt ansehen, um festzustellen, dass der Berater und Jule scheinbar von zwei völlig anderen Dingen gesprochen hatten (was auch die verwirrende Frage erklärte, ob der MSH auch für die Entwässerung geeignet sein sollte). Per Email bekamen wir dann aber eine Stunde später schon ein Angebot von Bauking mit der Preisliste des Herstellers Doyma für den "Quadro-Secura Nova-BP", sowie ebenfalls bald benötigten Dingen wie Bautüren, Kellertüren und Garagentor inkl. Zubehör. Die Preise für diese Sachen waren auch schon deutlich besser, als vom Händler ein paar km weiter, jedoch haben wir uns bei den Preisempfehlungen für den Anschluss ganz ordentlich auf den Allerwerstesten gesetzt: 775€ !!!
Wir haben das Thema für die nächsten Tage auf Eis gelegt und besprechen das am Mittwoch mit Herrn A. im Detail und fragen auch da noch einmal genauer nach MSH-Modell und Preis direkt bei MB-Keller.
Ein Schnäppchen gab es aber heute im Baumarkt. Papa hat 17m² graue Fliesen ergattert: Restposten: 3,90€ / m². Die werden entweder im Treppenhaus im Keller oder eben im Technikkeller verlegt. Die LWZ soll es ja schön haben, wenn sie schon im Keller wohnen muss... ;-)

Donnerstag, 12. April 2012

Vorbereitungen zum Baustellengespräch

Stück für Stück geht es langsam vorwärts und vergangene Woche hatten wir auch endlich den ersehnten Brief von FingerKeller (in unserem Fall ist MB Effizienzkeller der ausführende Subunternehmer) im Briefkasten, dass unser Baustellengespräch in der KW 16 stattfinden wird.
Wir haben also das Oster-Wochenende genutzt, um den Papierkram aufzuarbeiten und Angebote für die benötigten Versicherungen (Bauleistungs-, Bauherrenhaftpflicht und Rohbau- inkl. Feuer-/ spätere Gebäudeversicherung) anzufordern. Die Angebote trudeln gerade ein.
 Außerdem haben wir eine Liste mit allen Ansprechpartnern erstellt, die auch zum Baustellentermin kommen sollten. Nachdem wir mit unserem Bauleiter Herrn A. den 18. April vereinbart hatten, konnten wir diese Liste abtelefonieren. um alle unter einen Hut zu bekommen:
Bauleiter:          check
Tiefbauer:         check
Verbandsgemeinde wegen Wasser / Abwasser:            check
RWE: "Ausführendes Unternehmen fragen!" - "Ja-haaa!", Antwort: "Wenn ich's schaffe, komm ich!"
Telekom-Aufbauleiter kein Anschluss unter dieser Nummer bzw. eher "Des Äffle isch heut net dahoim", und das schon seit drei Tagen am Stück. Was soll ich sagen... es passt zum Eindruck, den der Bauherrenservice schon bei uns hinterlassen hatte. Rückrufe, Kundenbetreuung und vor allem -zufriedenheit werden ja eh völlig überbewertet... Monopoly in Magenta! *grummel*

http://www.hauff-technik.de
Was aber fast noch schwieriger zu bewältigen ist, als die Telekom an Bord zu bekommen, ist die Aufgabe, einen Mehrsparten-Hausanschluss zu bekommen.

Erste Anfrage in der Bemusterung: "Den beauftragen Sie direkt beim Kellerbauer!"
Anfrage an den Keller-Bauleiter in der Termin-Email, Antwort zusammengefasst: "Schon...aber teuer! Fragen Sie doch mal beim RWE!"
Anfrage Subunternehmer RWE: "Ham wa net! Müsste es aber bei der Verbandsgemeinde geben!"
Anfrage Verbandsgemeinde: "Einen was? Was ist das denn? Ich hör mal nach und melde mich!"
-> da das dauern konnte, sind wir selbst am Ball geblieben. Laut google und FH-Forum gibts den beim RWE. Versuchen wir es da eben direkt:
Anfrage RWE / Team Netzanschlüsse (unser vorgegebener Ansprechpartner): seit gefühlten 9:30 Uhr in der Mittagspause und nicht erreichbar. Also, Homepage -> Kontakt... Hmm, viel Auswahl. Aaah, technisches Problem... ist das hier ja im weitesten Sinne. Versuchen wir es also mal beim
RWE / Installateurbetreuung vor Ort, vielleicht haben die sowas:
"Nö, das macht das Team Netzanschlüsse!" Ok, zurück auf Los.
2ter Versuch RWE / Team Netzanschlüsse, ab 13:30 Uhr auch tatsächlich erreichbar:
"Hmm, haben wir schon mal was von gehört. Verkaufen tun wir sowas aber auch nicht. Schauen Sie doch mal im Internet!" Ja, herzlichen Dank für DEN Tipp! So bin ich doch auf Euch gekommen.
2ter Versuch RWE-Sub: "Hab ich doch nicht auf Vorrat! Wissen Sie was sowas kostet?! Die Firma Hauff stellt sowas her, fragen Sie mal beim Baustoffhändler hier in der Stadt, der müsste sowas haben!" Die ersten beiden brauchbaren Informationen für diesen Tag (inzwischen waren es auch "erst" 15:30 Uhr.
Anfrage an Bauking: "Klar, haben wir hier. Von Hauff. Welchen denn? Nur für Kabel oder auch für Entwässerung? Und welches Modell?" Äääähm ja, dass es da auch noch Unterschiede gibt, war wieder was Neues. Also senden wir jetzt eine Anfrage an den Kellerbauer, was genau da rein muss und dann schnell bestellen. Der nette Mann vom Bauking war sehr hilfsbereit und wir sind so verblieben, dass wir uns schnellstens wieder melden und er uns auch noch ein Angebot für die Garage und die Bautüren macht. Rettung ist also in Sicht. Jetzt kann man nur hoffen, dass wir das Ding auch noch rechtzeitig bis zum Baustellengespräch am Mittwoch bekommen und Herrn A. mitgeben können. Außerdem müssten wir wissen, ob der Mehrspartenanschluss bei uns in einer Kellerwand sitzen wird oder in der Bodenplatte, da wegen der Hanglage ja nur 3 Seiten des Kellers im Erdreich sind, und ob da ein Futterrohr drum herum muss. Klärung erfolgt per Email.
Immerhin hat sich die Iphone-Flat diesen Monat schon bezahlt gemacht, aber DAS hatten wir uns alles etwas einfacher vorgestellt. Liebes FingerHaus Team: nehmt doch bitte den Mehrsparten-Anschluss mit in Eure Bemusterung auf, damit erspart Ihr Euren zukünftigen Bauherren so eine Odyssee ...  ;-)

Etwas Positives gibt es aber auch zu berichten. Die Baubeginnanzeige haben wir heute ans Bauamt gefaxt, so dass theoretisch ab der KW17 der Bagger anrollen kann. Und damit auch jeder weiß, was da für ein Haus gebaut wird, haben wir unserem Verkäufer heute den Vorschlag gemacht, ein bisschen Werbung auf unserem Grundstück zu machen und uns das "Hier entsteht ein FingerHaus"-Schild zuzusenden. Er sagt seinem GaLa-Bauer Bescheid und in den nächsten Tagen wird das auf unserer Baustelle platziert. DANKE, Herr Schn., damit haben Sie mir heute den Tag gerettet !! :-D




Sonntag, 1. April 2012

Die Treppe ist bestellt

In unserem Bemusterungspost hatten wir ganz vergessen zu erwähnen, dass wir sowohl die Kellertreppe als auch die Treppe zwischen Erd- und Dachgeschoss abbemustert hatten, nachdem uns mehrere Vögelchen gezwitschert hatten, dass diese bei so ziemlich allen Fertighausfirmen völlig überteuert sind und man doch mal vergleichen sollte.
Im Januar hatten wir uns schon verschiedene Angebote über Treppen eingeholt und sind nach einem guten Tipp eines Freundes bei einem Treppenbauer in unserer Nähe,  BK Treppen in Wilnsdorf, gelandet. Herr Kunze zeigte uns verschiedene Holzarten und erklärte uns die Unterschiede im Aufbau der Stufen. Wir haben uns nun nach einem sehr guten Angebot für folgende Variante entschieden:
  • Wangen-Bolzentreppe aus Massivholz (Kernbuche, breitenverleimt)  in offener Konstruktion
  • 56 mm dicke massive Stufen, wandseitig in eine 50 mm dicke Wange eingestemmt
  • vernickelte Stahlbolzen zwischen den Stufen angeordnet, die in Verbindung mit den starken Stufen die Treppe völlig unabhängig vom Geländer tragen
  • Treppeninnengeländer leicht abgerunden, Handlauf ca. 42-50/100 mm. Im Auge der Treppen sind die Handläufe ohne senkrechte Pfosten rechtwinklig schraubend verbunden.
  •  Als Geländerfüllung senkrechte Edelstahlstäbe 16 mm im Ø
Holzbeispiel Kernbuche (© by http://bk-treppen.de)
Maß genommen wird erst nach Hausstellung und der Einbau erfolgt, wenn alle Arbeiten im Haus abgeschlossen sind, so wird das Holz während der Bauphase geschont. Zwar sind die Stufen mit einem UV-gehärteten Lack versiegelt, aber man als Bautreppe wären sie trotz Verpackung zu schade. Passend zu den Treppen erhalten wir auch im gleichen Holz ein Abdeckbrett für das mitlaufende Mäuerchen  im Treppenantritt, sowie ein entsprechendes Brüstungsgeländer im Flur im Dachgeschoss. Die Bautreppen für alle Etagen werden uns ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellt, diese müssen von uns ja am Tag der Hausstellung montiert werden, aber mit den Easy-Step-Treppen soll das wohl recht schnell und einfach gehen. 
Für uns hat sich dann auch schon die nächste Frage gestellt: wie bekommen wir dann den Estrich in den Keller ohne die Bautreppe abbauen zu müssen? Manchmal denkt man eben einfach zu kompliziert, die einfachste Variante ist, einfach die Füßchen der Bautreppe auszusparen und hinterher zu verfüllen... Praktisch, wenn sich im Forum schon vor uns andere Leute Gedanken über die gleichen Dinge gemacht haben. ;-)
Jedenfalls bekommen wir jetzt zwei gleich aussehende und deutlich schönere Treppen für's selbe Geld, denn für die Holzart und die ganzen Extras hätten wir bei Fingerhaus Aufpreise zahlen müssen. Wenn man die Fliesen inkl. aller dazugehörigen Arbeiten sowie den separaten Handlauf der ursprünglichen Betonkellertreppe gegenrechnet, haben wir hier sogar noch was gespart.
Alte SWR3-Weisheit: "Wenn Du nie wat ausgibst, kannste auch nie wat sparen!" ;-)

Freitag, 30. März 2012

2 Paletten Badezimmer

Einen Tag nach der Bemusterung hatte der Reuter Badshop uns per Email die Lieferung unserer Badmöbel angekündigt. Am Montag bekamen wir dann einen Anruf von der DHL, dass sie eine Sendung für uns hätten und gerne einen Liefertermin mit uns vereinbaren wollten. Gesagt, getan. Am nächsten Tag stand das komplette Badezimmer inklusive der Riesen-Wanne gepackt auf 2 Paletten in der Garage von Jules Eltern. Kaum zu glauben, dass das alles darauf gepasst hat, aber die Logistiker von Reuter haben wirklich ganze Arbeit geleistet und würden sogar den guten Verpackungskünstler Christo ein wenig alt aussehen lassen. Alles war perfekt ineinander verstaut und verschnürt und dazu noch so gepolstert, dass kein Teil das andere beschädigen konnte. Noch nicht mal die DHL hat es geschafft, die Ware kaputt zu bekommen (*grins*), obwohl die Folie und die Polsterung auf dem Transportweg gelitten haben und der Anblick der Palette erst mal für einen kleinen Schreck gesorgt hat. Wir haben dann wirklich jedes noch so kleine Teil ausgepackt, begutachtet, auf Haarrisse untersucht und auf dem Lieferschein abgehakt. Alles da, alles ganz.
Unser Fazit: Wir können den Reuter Badshop nur loben. Bei allen Rückfragen hatten wir umgehend eine Antwort und die ganze Abwicklung von der Beratung über die Bestellung bis hin zur Lieferung war super. Und das Gerücht, dass es B-Ware oder Ware fürs Ausland ist, können wir auch dementieren. Von uns gibt es eine ganz klare Weiterempfehlung.

Am gleichen Abend haben wir auch Bekanntschaft mit unsereR Bauleiter gemacht (und nein, hier schreibt nicht Frau Pooth). Die Gute ist gewiss noch ein ganzes Stück älter als wir und stammt dem Hause Hailo. Ein Nachbar hatte keine Verwendung mehr für sie und auf dem Bau wird das alte Schätzchen uns noch gute Dienste leisten. Hier ist das besagte Stück, leider haben wir noch nicht heraus bekommen, wie lange die Firma Hailo dieses Logo schon nicht mehr hat:


UnsereN Bauleiter kennen wir noch nicht, hoffen aber, dass wir langsam bezüglich des Baustellengespräches mal was von ihm hören, das sollte eigentlich jetzt im März sein und nach Ostern soll der Bagger kommen.(?) Wir warten einfach noch ab, vielleicht bringt er uns ja als Ostergeschenk auch das "Hier entsteht ein Fingerhaus"-Schild mit... :-)